Die Gämsjagd war eine Punktlandung

NIDWALDEN ⋅ Jagdverwalter Fabian Bieri blickt auf eine zufriedenstellende Jagdsaison zurück. Doch nicht überall wurde das Kontingent ausgeschöpft.
11. November 2017, 09:51

«Die Jagd verlief zufriedenstellend und vor allem ohne Unfälle», bilanziert der Nidwaldner Jagdverwalter Fabian Bieri. Bei der Gämsjagd spricht er gar von einer Punktlandung. Mit 69 männlichen und 47 weiblichen Gämsen sei das Kontingent ausgeschöpft worden. Die Rehjagd mit 152 erlegten Rehen (84 männlichen und 68 weiblichen) bezeichnet er als zufriedenstellend. Die Quote bei der Rotwildjagd konnte bei den Hirschen mit 19 männlichen Tieren erfüllt werden.

Durchzogener sieht die Bilanz beim Kahlwild (weibliche Tiere) mit nur sechs erlegten Tieren aus. «Das liegt stark unter unserer Planung. Daher führen wir im November noch eine Hege- und Regulationsjagd durch.»

Dieses Jahr wurden 91 Hochwildpatente, 175 Niederwildpatente und 143 Winterjagdpatente in Nidwalden vergeben. Fabian Bieri rechnet für die Zukunft mit zunehmenden Abschusszahlen beim Rotwild, beim Gämswild seien die Zahlen hingegen leicht sinkend und beim Rehwild praktisch gleichbleibend.

Von einer erfolgreichen Jagd sprach der Obwaldner Jagdverwalter Cyrill Kesseli in der gestrigen Ausgabe. Bis am 21. Oktober wurden in den Obwaldner Wäldern 49 Hirsche und 135 Stück Kahlwild geschossen. 27 Stück Rotwild sind im Rahmen der Regulationsjagd diesen Monat in Obwalden zum Abschuss freigegeben.

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch


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