Finanzkraft: Nidwaldner Gemeinden nähern sich einander an

FINANZEN ⋅ Von 2014 bis 2017 hat zwischen den Nidwaldner Gemeinden eine Annäherung der Finanzkraft stattgefunden. Während sich der Finanzkraftindex von Hergiswil in dieser Zeitspanne reduzierte, erhöhte sich derjenige der Gemeinde Wolfenschiessen.
27. November 2017, 10:19

Dies geht aus dem Wirksamkeitsbericht 2014-2017 hervor, der Auskunft gibt über die Entwicklung des innerkantonalen Finanzausgleichs und den die Nidwaldner Regierung am Montag veröffentlichte. Darin erachtet sie die Ziele des Finanzausgleichs als «erfüllt».

Obwohl die Differenz der Steuerfüsse zwischen der tiefsten und höchsten Gemeinde gleich geblieben sei, dürfe das Ziel, die Steuerfussunterschiede zu vermindern, als erfüllt betrachtet werden. Künftig aber solle darauf geachtet werden, dass sich die Schere zwischen Hergiswil und Wolfenschiessen nicht weiter öffne.

Gleichzeitig mit dem Steuerfuss sei vor allem auch die Entwicklung der Höhe der Nettoverschuldung zu beachten. Durch die Beiträge aus dem Finanzausgleich könne die Gemeindeautonomie gestärkt und erhalten werden, heisst es im Bericht weiter.

Revision geplant

Da die Entwicklung des Finanzausgleichs vor allem vom Nettosteuerertrag abhängt, geht die Regierung davon aus, dass dieser weiterhin zunehmen wird. Ebenso, dass die Abhängigkeit von finanzschwachen Gemeinden vom innerkantonalen Finanzausgleich weiterhin hoch bleiben werde.

Damit der innerkantonale Finanzausgleich auch künftig seine Wirkung erfüllt, strebt der Regierungsrat eine Teilrevision des Finanzausgleichsgesetz an. Läuft alles nach Plan, soll die externe Vernehmlassung im zweiten Halbjahr 2018 stattfinden. (sda)

Hinweis
Wirksamkeitsbericht 2014-2017 (Kennzahlen)


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