Auf dem Hergiswiler Friedhof wurde der Birkenhain eingeweiht

ALLERHEILIGEN ⋅ An Allerheiligen wurde auf dem Hergiswiler Friedhof eine neue Anlage eingeweiht: der Birkenhain.
03. November 2017, 07:31

Sepp Odermatt

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

 

Weniger Erdbestattungen führen dazu, dass Friedhöfe mit Einzel- und Familiengräbern immer leerer werden. In Hergiswil hat sich die zuständige Behörde schon länger damit befasst. Heute dient der neu gestaltete Birkenhain als wertvolle Ergänzung zur Friedhofanlage. Damit wird für alternative Bestattungen eine weitere Möglichkeit zur anonymen Beisetzung angeboten.

Nach der Genehmigung des Kredits von 320 000 Franken an der Gemeindeversammlung vor einem Jahr ist über die Sommermonate eine prächtige Anlage entstanden, die zum Verweilen einlädt. Birken, Azaleen und Knollenpflanzen in vier Bodenschalen geben dem Ort einen parkähnlichen, anmutigen Charakter. Die Birken wachsen mit der Zeit zu einem kleinen Hain heran und geben der Neuanlage den passenden Namen. Dem Landschaftsarchitekten Renato Lampugnani ist es gelungen, den Birkenhain so zu gestalten, dass er neben dem Ort der Erinnerung an die Verstorbenen auch ein Ort der Begegnung und Erholung geworden ist.

Viel gutes Echo erhalten

Zufrieden äussern sich der zuständige Gemeinderat Gusti Zibung und Friedhofverwalterin Tonja Gander: «Die einheimischen Firmen haben termingerecht und sauber gearbeitet, und auch das Budget ist eingehalten worden. Was uns aber besonders freut, sind die vielen positiven Echos aus der Bevölkerung.» Mit treffenden Worten – passend zu Allerheiligen – weihte der reformierte Pfarrer Ulrich Winkler das neue Gemeinschaftsgrab Birkenhain ein. Nach der schlichten Feier traf man sich im nahe gelegenen «Chilezentrum» zu «Älplermagrone und Kafi usem Chessi» – stolz auf eine moderne und zukunftsweisende Friedhofanlage.


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