Nidwaldner Kalender blickt weit zurück

NIDWALDEN ⋅ Druckfrisch ist er pünktlich zum Stanser Herbstmärt wieder erhältlich. Und auch in der 159. Ausgabe lohnt sich die Lektüre des Nidwaldner Kalenders.
10. November 2017, 07:24

Nidwalden lebt. Der soeben erschienene Nidwaldner Kalender liefert den Beweis. Fast 120 Seiten dick ist die Chronik, welche die Ereignisse des Kantons zwischen September 2016 und August 2017 zusammenträgt. Beim Durchblättern erinnern sich die Leser an das eine oder andere Highlight, das zum Nachdenken oder auch zum Schmunzeln anregt. Die Rede ist von den Protesten der Kollegischüler gegen die Einführung von Fachzimmern oder dem 10-Jahre-Jubiläum der Jugendarbeitsstelle Stans. Wehmütig dürfte wohl mancher ältere Nidwaldner beim Eintrag auf ­Seite 212 werden. Dort ist zu lesen, dass die Nidwaldner vor 20 Jahren, im Dezember 1996, mit einem deutlichen Urnenentscheid die Landsgemeinde abschafften. Angereichert ist der Bericht mit einem historischen Bild. Zurückgeblickt, allerdings in die nähere Vergangenheit, wird beim LSE-Buffet. Die 53-jährige Ära ging Ende April mit einem rauschenden Fest zu Ende.

Seilbahnbau und Spanische Grippe

Im vorderen Teil beleuchten die Autoren verschiedene Aspekte, des Kantons. Es geht etwa um das Phänomen der steigenden Schneefallgrenze, und wie die Skigebiete damit umgehen. Das Drachenried, die Kunst des Seilbahnbaus und die Spanische Grippe, die 1918 auch in Nidwalden viele Menschen dahinraffte, sind weitere Themen der 159. Ausgabe der Brattig, wie das Werk auch im Volksmund genannt wird. Daneben geht es auch um den in Stans aufgewachsenen Jürg Frei, der sich seit 24 Jahren beim Roten Kreuz in der Auslandarbeit engagiert. (map)

Hinweis

Der Kalender ist für 20 Franken (mit Autoverzeichnis 28 Franken) bei der Buchhandlung von Matt und unter anderem auf unserer Redaktion in Stans erhältlich. Am nächsten Mittwoch gibt es ihn an unserem Stand am Stanser Märt.


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