Nidwaldner SVP soll mit Zweierticket in Regierungswahlen gehen

KANTONALE WAHLEN ⋅ Die SVP des Kantons Nidwalden soll mit dem bisherigen Res Schmid sowie mit Landratspräsidentin Michèle Blöchliger ihre zwei Sitze im Regierungsrat verteidigen. Dies schlägt die Wahlkommission vor. Ein dritter Kandidat, der Beckenrieder Gemeindepräsident Bruno Käslin, verzichtet.
20. Dezember 2017, 18:06

Die Wahlkommission will der Nominationsversammlung vom 5. Januar 2018 ein Zweier-Ticket vorschlagen. Sie möchte weder einen bisherigen Sitz angreifen noch sich bei der aktuellen Konstellation einen dritten Sitz anmassen, teilte sie am Mittwoch mit. Sie wolle damit auch die bürgerliche Zusammenarbeit für Nidwalden fortsetzen.

Von den sieben Nidwaldner Regierungsräten treten Landwirtschafts- und Umweltdirektor Ueli Amstad von der SVP und Gesundheits- und Sozialdirektorin Yvonne von Deschwanden von der FDP nicht mehr an. Die SVP ist seit 2010 mit zwei Personen in der Kantonsregierung vertreten. Neben Amstad ist dies Bildungsdirektor Res Schmid, der eine weitere Legislatur im Amt bleiben will.

Für den freiwerdenden SVP-Sitz interessierten sich parteiintern zwei Personen, nämlich Michèle Blöchliger und Bruno Käslin. Nach dem Entscheid der Wahlkommission gegen eine Dreierkandidatur zog Käslin seine Bewerbung zurück. Er begründete dies damit, dass die Partei geeint in die Wahlen vom 4. März steigen solle. Zudem habe er persönliche Beziehungen zur Familie von Michèle Blöchliger.

Die CVP hat bereits ihre drei amtierenden Regierungsmitglieder Karin Kayser, Othmar Filliger und Josef Niederberger für die Wahlen nominiert. Die FDP nominiert am 11. Januar. Sie ist neben der zurücktretenden Yvonne von Deschwanden mit Alfred Bossard in der Kantonsregierung vertreten. (sda)


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