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2014 starben vier Personen bei Verkehrsunfällen

NIDWALDEN ⋅ In Nidwalden sind 2014 ein Kind und drei Männer bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen. Der sechsjährige Knabe wurde in Ennetbürgen auf dem Trottoir von einem Auto angefahren. Das Auto, in dem die drei Männer sassen, kollidierte in Wolfenschiessen mit einem Zug.

Die Zahl der Getöteten nahm damit gegenüber 2013 von 3 auf 4 zu, wie die Kantonspolizei Nidwalden am Freitag mitteilte. Die Zahl der Schwerverletzten erhöhte sich markant von 12 auf 26, die der Leichtverletzten ging von 81 auf 71 zurück.

Die Zahl von Unfällen, an denen Fussgänger beteiligt waren, ging 2014 von 9 auf 6 zurück. Total registrierte die Polizei 256 Verkehrsunfälle, 2 mehr als 2013. In dieser Zahl sind auch 32 Parkschäden enthalten.

Die Gesamtzahl der Unfälle und der Verletzten liege leicht über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre, teilte die Polizei mit.

Jeder vierte Unfall wurde nach Angaben der Polizei wegen Unaufmerksamkeit und Ablenkung verursacht, jeder siebte durch Missachtung des Vortrittsrechtes. Die Zahl derjenigen, die alkoholisiert an einem Unfall beteiligt waren, blieb mit 21 unverändert.

Auf der Autobahn A2 auf der Baustelle zwischen Stans Nord und Süd registrierte die Polizei 15 Unfälle. Meistens handelte es sich um Auffahrunfälle und Unfälle beim Fahrstreifenwechsel. In der Lärmschutzgalerie Stansstad, am Anfang respektive Ende des Baustellenabschnittes Stans, kam es zu 11 Unfällen. (sda)

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