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Bürgenstock Resort: Einsprache kam zu spät

NIDWALDEN ⋅ Der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee hat gegen den Gestaltungsplan des neuen Bürgenstock Resort Einsprache erhoben. Diese kam jedoch verspätet.

Innerhalb der gesetzlichen Frist sind keine Einsprachen gegen die Teilrevision des Gestaltungsplans eingegangen. Der Landschaftsschutzverband Vierwaldstättersee erhob zwar Einsprache, jedoch ging diese verspätet ein, wie das für das Bürgenstock Resort zuständige Kommunikationsbüro in einer Mitteilung schreibt.

Die Bauherrschaft erwarte die Genehmigung des Gestaltungsplans durch die Behörden in den nächsten drei Monaten, heisst es weiter.

Mit dem revidierten Gestaltungsplan können die letzten Baubewilligungen für die noch ausstehenden Neubauprojekte Park-Hotel, Lakeview-Residence-Suiten und das Bürgenstock Alpine Spa eingereicht werden. Diese Projekte sind die Ergebnisse von Projektwettbewerben, die unterdessen abgeschlossen werden konnten.

485 Millionen Franken investiert eine Gruppe aus Katar, um auf dem Bürgenstock zu bauen. Das neue Resort soll Ende 2014 eröffnet werden. Der Startschuss für die Vermittlung der ersten Bürgenstock-Wohungen ist gefallen.

Anfang März starten die Baumeisterarbieten beim Waldhotel. Rund 80 Millionen Franken wird die Realisierung des neuen Gebäudes des Architekten Matteo Thun kosten. An den beiden historischen Hotelkomplexen, dem Grand-Hotel und dem Palace-Hotel, laufen die Arbeiten bereits.

Auf dem Bürgenstock entsteht ein autofreies Resort mit drei Hotels und rund 400 Zimmern, 68 Residence-Suiten sowie zwölf Restaurants und Bars. Dazu kommt ein grosses Freizeitangebot.

Die Katara Hospitality Switzerland AG investiert rund 485 Millionen Franken. Per Ende Dezember 2013 sind bereits Bauaufträge im Wert von 170 Millionen Franken vergeben worden. Laut Mitteilung wurden bei der Vergabe über 70 Prozent regionale Unternehmen berücksichtigt.

Aufgrund verschiedener Verzögerungen verschiebt sich der Eröffnungstermin des gesamten Resorts wohl ins Jahr 2016.

rem

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