Die Marktforscher verlassen Nidwalden

HERGISWIL ⋅ Das Markt­forschungsinstitut GfK sucht einen neuen Standort. Ein Grund für den Wegzug ist die schlechtere Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

Der Wegzug aus Hergiswil erfolge primär aus drei Gründen, teilte die Firma gestern mit. Die derzeit drei Gebäude der GfK sind teilweise sanierungsbedürftig. Eine wirtschaftliche Lösung liess sich nicht finden. Ein weiterer Grund für den Wegzug: «Das Schwergewicht unserer Arbeit verlagert sich je länger je mehr von der Datenerhebung zur Interpretation von Daten, die bei unseren Kunden schon vorhanden sind», erklärt GfK-Sprecher Lukas Häusermann. Es habe sich zunehmend schwieriger gestaltet, für diese neuen Aufgaben qualifizierte Mitarbeiter für den Standort Hergiswil zu begeistern.

Als dritten Grund für den Wegzug führt GfK die Schliessung der S-Bahn-Haltestelle Matt der Zentralbahn auf Ende 2013 an. Die Erreichbarkeit mit dem ÖV habe sich verschlechtert», sagt Häusermann.

Auf der Suche nach einem neuen Hauptsitz verhandelt die Firma mit den Bauherrschaften von 3 Objekten an Zentralschweizer Standorten. Davon befinden sich zwei im Kanton Luzern, einer im Kanton Zug.

Martin Uebelhart

 

 


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