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Neues Resort generiert 1,2 Milliarden Franken

Das Resort, das zur Zeit auf dem Bürgenstock gebaut wird, soll sich gemäss einer Studie positiv auf den gesamten Zentralschweizer Tourismus auswirken. Kumuliert bis 2020 beträgt die Wertschöpfung 1,2 Milliarden Franken.

Bis Ende 2014 werden auf dem Bürgenstock drei Hotels mit 800 Betten gebaut. Das Resort richtet sich auf das Erstklass- und Luxussegment sowie den Ganzjahrestourismus aus. Damit habe es das Potential, ein bedeutender Impulsgeber für den regionalen Tourismus zu werden, schreibt die Konjunkturforschungsstelle Bak Basel in seiner am Mittwoch publizierten Studie.

150'000 Übernachtungen pro Jahr

In der Studie wird davon ausgegangen, dass der Vollbetrieb nach vier Jahren erreicht wird und dann jeweils jährlich 150'000 Mal auf dem Bürgenstock übernachtet wird. Dazu kommen 87'200 Tagesgäste. Das neue Bürgenstock Resort werde viele neue, vermehrt zahlungskräftige Gäste in die Zentralschweiz bringen, schreibt die Wirtschaftsförderung des Kantons Nidwalden in einer Mitteilung.

Der Gesamtumsatz im Vollbetrieb wird sich gemäss der Studie auf 141 Millionen Franken belaufen. Dies werde nicht nur der Nidwaldner Tourismuswirtschaft, sondern der der gesamten Zentralschweiz einen bedeutenden Schub verleihen, schreibt Bak Basel. Das Institut errechnete, dass das Bürgenstock-Projekt der Zentralschweiz bis 2020 einen Wertschöpfungseffekt von 1,2 Milliarden Franken bringen wird. Ein Drittel wird durch die Investitionen bewirkt.

485 Millionen Franken investiert eine Gruppe aus Katar, um auf dem Bürgenstock zu bauen. Das neue Resort soll Ende 2014 eröffnet werden. Der Startschuss für die Vermittlung der ersten Bürgenstock-Wohungen ist gefallen.

Lücke schliessen

Gemäss der Studie werden die neuen Hotels eine Lücke schliessen, denn es gebe in der Zentralschweiz verhältnismässig wenige Luxushotels. So wird die Anzahl der Vier- und Fünfsternhotelbetten in Nidwalden durch das neue Angebot auf dem Bürgenstock verdreifacht. Bezogen auf das heutige Luxusangebot in der Zentralschweiz wird das des Bürgenstocks 13,5 Prozent ausmachen.

Dank des neuen Bürgenstock-Resorts würden vermehrt reiche Gäste in die Zentralschweiz kommen, heisst es weiter. Davon profitierten auch andere Tourismusbetriebe. Zudem steige die Bekanntheit der Region, gerade in den vom Bürgenstock anvisierten neuen Märkten.

Die negativen Auswirkungen des neuen Angebots stuft Bak Basel als gering ein. Ein Überangebot an Hotels sei kaum zu befürchten. Das Resort fülle eher eine Lücke als dass es bestehende Hotels über Gebühr konkurrenzieren werde.

Die Studie war vom Kanton Nidwalden in Auftrag gegeben worden.

sda/rem

Bürgenstock-Resort: Das wird gebaut

Auf dem Bürgenstock entstehen insgesamt 3 Hotels mit mehr als 400 Zimmern und 800 Betten. Die Quatar Investment Authority investiert in das Resort 485 Millionen Franken. Ende 2014 soll es eröffnet werden. Bereits realisiert sind Stickereigebäude, Hammetschwand-Restaurant, Blockhaus und Taverne, Service-, Golf- und Bürgenstockstrasse, sowie der Aushub für das Waldhotel. Die Panorama-Residence-Suiten werden per Ende Oktober 2012 erstellt. Das Resort ist autofrei.

rem

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 28.01.2012 08:42

    Sorry, das ist schlichtweg nicht zu bewältigen! Verkehrstechnisch, Infrastruktur und Platzverhältnismässig.
    Alle 3 Sekunden ein Auto !
    Frage: Wie hoch ist die Kapazität der Wasserversorgung und der Kläranlage?
    Die Strasse zwischen Stansstad und Bürgenstock kann nie soviele Autos aufnehmen.2 Lastwagen haben zuwenig Platz zum kreuzen.Bei einer Panne im Wald hat es keine Ausweichstellen?
    Siehe auch Kurve im Wald .Unfälle ohne Mittelsicherheitslinien und Velostreifen und Trottoir. Auch wenn das Auto mit 4 Personen belegt ist und viele mit dem Schiff ankommen, haben sie nie 10000 Parkplätze zur Verfügung! Auch bei der Abzweigung in Stansstad Gegenverkehr, kein Vortritt und Fussgängerstreifen wird es zu staus kommen.
    Wenn ich einen Rechnungsfehler gemacht haben sollte, korrigieren Sie mich bitte. Danke.
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