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Pilatus: Neuer PC-24 ist ausverkauft

STANS / GENF ⋅ Volle Auftragsbücher bei der Pilatus Flugzeugwerke AG in Stans: Die Flugzeuge vom Typ PC-24 sind für die nächsten fünf Jahre ausverkauft. Pilatus verkaufte in Genf in den letzten beiden Tagen 84 PC-24.

Am Genfer Salon für Geschäftsflugzeuge (EBACE) seien 84 Business-Jets verkauft worden, teilt Pilatus am Mittwoch mit. Pilatus-Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk sprach im Communiqué von einem Vertrauensbeweis der Kunden. Namhafte Persönlichkeiten, wie etwa Nestlé-Präsident Peter Brabeck, hätten sich für den Jet entschieden.

Am 1. August wollen die Pilatus Flugzeugwerke den PC-24 auf dem Flugplatz Buochs anlässlich des 75-Jahr-Jubiläums vorstellen. Erstmals abheben soll er dann Anfang 2015, um in drei Jahren ausgeliefert zu werden. Pilatus werde alles daran setzen, das Projekt plangemäss voranzubringen, sagte Schwenk.

Die Flugzeuge decken ein breites Spektrum ab: Darin enthalten sind gewerbsmässige Flüge, Ambulanzeinsätze und private Geschäftsflüge. Der zweistrahlige Düsenjet bietet Platz für bis zu zehn Personen. Er soll auch Naturpisten nutzen können. Die Schweizer Neuentwicklung für die Zivilluftfahrt sei der erste Business-Jet weltweit, der serienmässig mit einem Frachttor ausgestattet sei und auf sehr kurzen Pisten starten und landen könne, teilte Pilatus mit.

Der Listenpreis beträgt rund 8,9 Millionen Dollar. Der Jet soll dereinst eine Höchstgeschwindigkeit von 787 Kilometern pro Stunde erreichen. Die maximale Reichweite mit vier Passagieren beträgt laut Pilatus 3610 Kilometer.

  • Gross: Cockpit des PC-24
  • Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk bei der Präsentation des neuen Jets am Dienstag in Genf.
  • ...der je nach Befindlichkeit die Farbe ändern kann.

Weltpremiere made in Stans: Die Pilatus Flugzeugwerke AG hat in Genf den neuen PC-24 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

An der Fachmesse European Business Aviation Conference & Exhibition (Ebace) in Genf vom 20. bis 22. Mai wird der Stanser Flugzeughersteller Pilatus ein begehbares 1:1-Modell seines neuen Businessjets PC-24 zeigen.

Bereit am Dienstag sind die ersten 17 PC-24 Flugzeuge verkauft worden. Die Falcon Aviation Services aus den Vereinigten Arabischen Emirate hat zwei PC-24 Flugzeuge bestellt, die Jetfly aus Luxembourg vier Flugzeuge, die PlaneSense aus der USA sechs, die Royal Flying Doctor Service of Australia (Western Operations) drei PC-24 (inkl. Option für eine vierte Maschine) und die U-Haul International aus den USA zwei  PC-24. Die Verkäufe erfolgten auf der Basis eines verbindlichen Vertrages verbunden mit einer nicht rückerstattbaren Anzahlung, teilt Pilatus mit.

Markus Kälin, Assistent des Verwaltungsratspräsidenten, sagte, dass sich der Markt für Privatflugzeuge nach einer langen Baisse wieder erhole.

Pilatus verkaufte im letzten Jahr 65 PC-12. Dazu kamen 4 (5) PC-6  «Pilatus-Porter». Total verkaufte Pilatus 112 (86) Flugzeuge.

 

rem/sda

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Leserkommentare (2)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 20.05.2014 20:27

    Da kann man nur gratulieren.Für Andre Zimmermann ein glanzvoller Start.Nachdem der Gripen vor allem von den Bürgerlichen verursacht,bachab geschickt wurde,ist dies eine erfreuliche Nachricht.Auch Herr Schwenk herzliche Gratulation. Ich habe richtig grosse Freude und hoffentlich kann ich diese mit vielen Anderen teilen.
    Alex Landolt aus Javea /Hergiswil/Hochdorf

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 20.05.2014 15:32

    Gratuliere, Toller Schnitt und moderne Farben und Ausstattung.

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