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Rückbau von Piste und Wege am Flugplatz Buochs

NIDWALDEN ⋅ Die Korporationen dürfen am Flugplatz Buochs mit dem Abbau nicht mehr benötigter Rollwege und einer stillgelegten Nebenpiste beginnen. Die Gemeinden Buochs und Stans haben die Baubewilligung erteilt.

Vorgesehen ist eine Rekultivierung von nicht mehr benötigten Pisten und Rollwegen auf dem Flugplatz, wie die Gemeinde Buochs am Donnerstag auf ihrer Webseite mitteilte. Betroffen sind zwei Parzellen auf Buochser Gemeindegebiet sowie eine Parzelle in Stans (siehe Grafik).

In einer ersten Etappe sollen 8000 bis 9000 Quadratmeter Land rekultiviert werden. Dabei handle es sich um nicht mehr benötigte Querverbindungen respektive Rollwege zwischen der Haupt- und der stillgelegten Nebenpiste, wie Josef Bucher, Geschäftsführer der Korporation Buochs, auf Anfrage sagte. Die Arbeiten sollen nachts erfolgen, um den Flugbetrieb nicht zu stören.

Insgesamt wollen die Korporationen auf dem Flugplatzareal eine Fläche von 60'000 bis 70'000 Quadratmeter zurückbauen. Die weiteren Etappen sollen laut Bucher erst erfolgen, nachdem das neue Betriebsreglement für den Flugplatz ausgearbeitet worden ist.

Der Flugplatz Buochs wird vor allem von Privatpiloten und den unmittelbar neben dem Flugplatz angesiedelten Pilatus Flugzeugwerken benutzt. Die Armee kündigte im November 2013 an, ihre Sleeping Base in Buochs künftig definitiv aufgeben zu wollen.

Innert fünf Jahren suchen die Korporationen, der Kanton und weitere Betroffene am Flugplatz nach einer einvernehmlichen Lösung zur Sicherstellung des langfristigen Flugbetriebs.

Von der Armasuisse nicht mehr benötigte Flächen am Flugplatz gingen ins Eigentum der Korporationen über. Die Vertragsparteien und der Kanton Nidwalden hatten im Dezember 2013 die entsprechenden Kaufverträge unterzeichnet. Dem Verkauf gingen intensive Verhandlungen voraus. Ursprünglich sollte nach dem Willen der Nidwaldner Regierung der Kanton die Flächen kaufen.

sda/rem

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