Melchsee-Frutt will eine neue Vermarktungsorganisation

OBWALDEN ⋅ Die Destination will sich besser auf­stellen. Das neue Leitbild ist nur ein erster Schritt.

29. November 2016, 09:26

Auf Initiative der Korporation und der Frutt Resort AG und unter der Leitung von Korporationsrat Urs Bucher wurde im August 2015 eine Strategiegruppe gegründet, die sich mit der Erarbeitung eines Leitbildes und der Weiterentwicklung der Melchsee-Frutt als Naherholungs- und Ferienregion befasste. Das Gremium setzte sich zusammen aus Vertretern der Korporation, Alpgenossenschaft, Sportbahnen, Hotellerie/Gastronomie, IG Melchsee-Frutt Freunde, Investoren, Skischule, Gemeinde Kerns, Tourismusorganisationen und Privatpersonen. Nun liegt das Leitbild mit dem Titel «ZusammenWachsen» vor. Es widmet sich Themen wie Verkehr/Transport, Landschaft, Ökonomie, ökologische Wertschöpfung, soziales Umfeld und Gästenutzen. Ein wesentlicher Bestandteil des Anfang November von den Mitgliedern der Strategiegruppe unterzeichneten Dokuments ist die Absichtserklärung zur Gründung eines Destinationsmanagements. Urs Bucher, Mitinitiant und Leiter der Strategiegruppe, freut sich, dass es gelungen sei, die Interessenvertreter und Leistungserbringer auf Melchsee-Frutt an einen Tisch zu bringen. «Nun ist zu wünschen, dass der Konsens und das Engagement der Strategiegruppe auch in die Umsetzung des Leitbildes und in die Ausarbeitung der neuen Strukturen der zukünftigen Vermarktungsorganisation einfliessen.»

Destinationsmanagement soll 2018 tätig werden

Mit der Bildung eines Destinationsmanagements wollen die Leistungserbringer die Zusammenarbeit in den Bereichen Gästebetreuung, Produktegestaltung und -vermarktung verstärken. Damit sollen der Gästeservice gesteigert, Ressourcen und Synergien effizienter genutzt sowie das Profil der Marke Melchsee-Frutt gezielt gestärkt werden.

Vorgesehen ist, dass Gäste zukünftig an einer zentralen Informationsstelle auf Melchsee-Frutt und auf deren Website sämtliche Angebote und Dienstleistungen aus einer Hand kompakt und kundenfreundlich buchen können. Eine Projektgruppe mit Vertretern der Sportbahnen, der Hotellerie/Gastronomie und der Skischule wird in den nächsten Monaten die Strukturen für die Schaffung des Destinationsmanagements ausarbeiten. Die Organisation soll voraussichtlich 2017 gegründet und ab 2018 operativ tätig werden. In einem ersten Schritt wird das neue Leitbild am 29. November 2016 anlässlich der Gemeinde- und Korporationsversammlung der Öffentlichkeit präsentiert. (pd/red)


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