Neuntklässler sollen die Wahl haben

OBWALDEN ⋅ Zu einem Entwurf für die neue Stundentafel können Parteien und Interessensorganisationen im Kanton Obwalden Stellung gnehmen. Die Regierung schlägt eine Stärkung der MINT-Fächer vor und will mehr zielgerichtete Wahlfächer im neunten Schuljahr.

09. April 2015, 15:12

Die Obwaldner Regierung schickt einen in erster Lesung beschlossenen Entwurf der neuen Stundentafel in die Vernehmlassung. Gemäss einer Medienmitteilung sollen damit die Schulfächer Deutsch, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik sowie der Bereich Medien und Informatik sollen gestärkt werden. Letzterer wird als Schulfach in die Stundentafel aufgenommen.

Wahlfachangebot im 9. Schuljahr ausgebaut

Obwaldner Schülerinnen und Schüler sollen zudem das neunte Schuljahr individueller gestalten können. Damit der Schulstoff mehr dem persönlichen Profil hinsichtlich der beruflichen Grundbildung entspricht, möchte die Regierung das Angebot an Wahlfächern ausbauen.

Dem Regierungsrat ist es zudem wichtig, dass der Kanton Obwalden als verlässlicher Partner in der interkantonalen Zusammenarbeit gilt. Deshalb hält er sich im Fach Fremdsprachen an das Sprachenkonzept der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK). Deshalb verändert er das Stundenangebot für die Fremdsprachen nicht – mit Ausnahme des Englischen in der Orientierungsschule.

In der Primarschule gibt es für die Schülerinnen und Schüler drei Lektionen mehr (+ 3 Deutsch, - 2 Technisches Gestalten, + 2 Natur, Mensch, Gesellschaft). Diese Mehrlektionen werden auf der Lehrpersonenseite durch weniger alternierende Lektionen kompensiert. In der Orientierungsschule gibt es für die Schülerinnen und Schüler keine Mehrstunden.

pd/cv


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