Eidgenössisches Feldschiessen ist auch ein internationaler Anlass

OBWALDEN ⋅ Das Eidgenössische Feldschiessen ist ein Event für alle Generationen. Sogar Auslandschweizer in Südafrika machen mit, derweil die Obwaldner diesmal weniger fleissig waren als auch schon.
13. Juni 2017, 07:09

Wenn der Sommerbeginn naht, ist jeweils auch der grösste Schiessanlass der Schweiz – das Feldschiessen – angesagt. In Obwalden wurde traditionsgemäss auf verschiedenen Schiessplätzen das 18-schüssige Programm absolviert.

Das Wetter präsentierte sich heuer weitgehend akzeptabel. An den Vorschiesstagen herrschten teilweise garstige Verhältnisse. Resultate mit Auszeichnung, vorab von Nichtsportschützen, waren auch dieses Jahr ein Verdienst der Betreuer im Schiessstand. Da wurden die «Neulinge» von routinierten Vereinsschützen richtig positioniert, sie erhielten das Zielbild erklärt und wenn nötig die Schusslage korrigiert. Total haben mit dem Gewehr 495 und mit der Pistole 321 Teilnehmer das Programm absolviert. Gegenüber den Vorjahren ist ein Rückgang an Teilnehmern um 11 Prozent zu verzeichnen. Schweizweit nahmen 127 840 Personen teil, 1353 weniger als im Jahr zuvor. Dennoch zeigte sich der Schweizer Schiesssportverband mit dem Aufmarsch zufrieden.

Das Feldschiessen ist auch ein internationaler Anlass. Die Auslandschweizer Schützen von Kapstadt, Südafrika, führten den Anlass, witterungsbedingt, bereits im März durch. Da haben vom Auf- bis zum Abbau auf einem alten Marineschiessplatz alle Mitglieder und Gäste angepackt. Die Scheiben wurden mitgebracht und in den alten Zeigerstand montiert. Gebäude gibt es nicht. Die Programme wurden mit Karabinern und Sturmgewehren 57 absolviert. Teils stundenlange Anreisen haben durch Schiesssport und geselliges Zusammensein mit Gleichgesinnten entschädigt. Das ist Feldschiessen, wie es ursprünglich auch in unseren Breitengraden überall gehandhabt wurde und auch heute noch gebietsweise seinen Stellenwert hat(fh/sda)

Hinweis

Komplette Ranglisten sind unter www.ksgow.ch zu finden.
 



Auszug aus den Ranglisten

Feldschiessen, Gewehr, 300 Meter, Einzelrangliste: Ruedy Vogler (Lungern) 71. Cäsar Spichtig (Sachseln) 70. Markus Kiser (Sarnen) 70. Dominik Rohrer (Sachseln) 70. Veronika Gasser (Lungern) 70. Bruno von Wyl (Alpnach Dorf) 70. Hans Kiser (Sarnen). Pistole, 25/50 Meter, Einzelrangliste: Sepp Kost (Engelberg) 180. Thomas Vogler (Lungern) 179. Toni von Ah (Flüeli-Ranft) 178. Toni Diethelm (Sarnen) 178. Ueli Fanger (Kerns) 178. Peter Wallimann (Sarnen) 177. Albert Imfeld (Lungern) 177. Daniel Halter (Alpnach) 177. Marcel Wolters (Adligenswil).


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