Fasnacht 2018 findet im Wilden Westen statt

SARNEN ⋅ Die Fasnacht kann kommen: «Wild Wild West» heisst das Motto von Zunftmeister Franz II.
01. Dezember 2017, 08:04

Traditionsgemäss erkor die Lälli-Zunft zu Sarnen am Samstag im Zunftlokal ihren neuen Zunftmeister. Franz Burch, genannt Franz II., wird an der Fasnacht 2018 das Ehrenamt bekleiden, begleitet von seiner Frau Ulla Burch. Die Zunftmeisterkandidatur wurde von Zunftobmann Fabian Fanger vorgetragen. Der designierte Zunftmeister gehört der Zunft bereits seit 2003 an, heisst es in der Mitteilung. Einstimmig und unter Applaus wurde der ­Kägiswiler Unternehmer in sein Amt gehievt.

An der Generalversammlung verabschiedeten die Lälli-Zünftler auch die Entwürfe für die Fasnachtsplaketten, welche mottogerecht dieses Jahr die Form eines Sheriff-Sterns zeigen. Der Künstler Urs Krähenbühl bewies auch dieses Jahr wieder seine Kreativität bei der Umsetzung des Mottos auf die Plakette. Im Anschluss an die Generalversammlung wurden die Gäste und befreundete Zünfte aus den Kantonen Obwalden, Nidwalden und Luzern beim Spritzenhaus am Sarner Dorfplatz begrüsst. Begleitet von der Guggenmusik Dörfligeister Ramersberg folgte der Einzug in die festlich dekorierte Aula Cher.

Saloons und der Blick in die Prärie

«Wild Wild West» ist das vom Zunftmeisterpaar ausgerufene Motto der Fasnacht 2018. Demzufolge durfte Zeremonien­meister Bruno Hochuli wilde Showacts auf der Bühne ankündigen. So bestimmten auch Saloons und der weite Blick in die Prärie die Saaldekoration. Der Zunftkandidat Justin Lüthold musste sich keineswegs auf leisen Sohlen davonschleichen, denn seine Einlage bei der Castingshow förderte den «Super-Lälli» zu Tage.

Die Lacher auf sicher hatten auch die Kinder des Zunfthäuptlings mit ihrem Auftritt, bei welchem der Komiker Iten auf seinem Donnerstuhl in der Aula Cher auffuhr und daraufhin die von Alexander und Soraya Burch gespielten Szenen kommentierte. (pd/red)


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