Jahresrückblick der besonderen Art

ENGELBERG ⋅ Der Umzug der Brunni-Fasnacht war farbenfroh und heiter. Die Dorfvereine setzten ihre Ideen gekonnt um.
11. Februar 2018, 21:14

Fasnacht in Engelberg ist dann, wenn man sich am Nachmittag noch auf der Skipiste austobt, um dann am Abend so richtig fit für das närrische Treiben zu sein. Dass sich dabei Schneesportler auf ihrem verspäteten Heimweg plötzlich mitten im Fasnachtsumzug wiederfinden – auch das gehört zur Engelberger Brunni-Fasnacht. Und diese präsentierte sich in diesem Jahr besonders farbenfroh.

An Einfallsreichtum scheint es den Dorfvereinen auf jeden Fall nicht zu fehlen, wenn sie die eine oder andere Begebenheit seit der letzten Fasnacht nochmals auf­leben lassen.

Heizwerk und Insektenfondue

So zum Beispiel die Bauarbeiten für das Verlegen der Leitungen für das geplante Heizwerk Engelberg, welche den Verkehr im Dorf über Wochen fast zum Stillstand brachten. An entsprechenden Verbesserungsvorschlägen fehlte es auf jeden Fall nicht. Es gab aber auch Neues zu entdecken – Insektenfondue zum Beispiel. Dass auch dieses «ä chley stinkä mues» versteht sich von selbst.

Und die Zuschauer entlang der Umzugsroute erhielten bereits einen Vorgeschmack auf das, was die Fernsehkonsumenten bei einem Ja zur No-Billag-Initiative erwarten wird.

Als besonderer Ehrengast weilten in diesem Jahr der Stanser Frohsinnvater Niklaus II. sowie sein Vorgänger Franz IV. mitsamt Gefolge an der Brunni-­Fasnacht, die mit der Party im Ochsenmattgaden einen weiteren Höhepunkt erlebte.

Beat Christen

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

  • Impressionen vom diesjährigen Fasnachtsumzug in Engelberg. (© Beat Christen (Engelberg, 10. Februar 2018))
  • Impressionen vom diesjährigen Fasnachtsumzug in Engelberg. (© Beat Christen (Engelberg, 10. Februar 2018))
  • Impressionen vom diesjährigen Fasnachtsumzug in Engelberg. (© Beat Christen (Engelberg, 10. Februar 2018))

Impressionen von der diesjährigen Brunni-Fasnacht mit Umzug.


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