Kantonspolizei Obwalden zieht zwei Raser aus dem Verkehr

OBWALDEN ⋅ Im Kanton Obwalden sind am Wochenende ein Autofahrer und ein Motorradfahrer so schnell gefahren, dass sie vom Gesetz als Raser eingestuft werden. Ihnen wurden die Führerausweise abgenommen. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt.
14. Juni 2017, 14:41

Am Samstagnachmittag führte die Kantonspolizei Obwalden auf der Schwanderstrasse im Dorf Stalden mit Höchstgeschwindigkeit generell 50 km/h eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Das schnellste Auto passierte die Messstelle nach Abzug Geräte- und Messunsicherheit dorfeinwärts mit 105 km/h, was einer Überschreitung von netto 55 km/h entspricht.

Am Sonntag wurde auf der Brünigstrasse, kurz vor dem Brünigpass in Lungern im Ausserortsbereich eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Ein Motorrad passierte die Messstelle nach Abzug Geräte- und Messunsicherheit mit 165 km/h, wie die Kantonspolizei Obwalden am Mittwoch mitteilte.  Bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h entspricht die einer Überschreitung von netto 85 km/h.

Gemäss Strassenverkehrsgesetz ist der Rasertatbestand gegeben, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Innerortsbereich um mindestens 50 km/h überschritten wird. Im Ausserortsbereich liegt der Rasertatbestand bei einer Überschreitung von mindestens 60 km/h vor.

Beide Raser werden an die Staatsanwaltschaft Obwalden verzeigt. Ihnen wurde der Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde abgenommen und die Fahrzeuge sichergestellt. Die Kantonspolizei Obwalden wird zu Präventionszwecken auch weiterhin regelmässige Geschwindigkeitskontrollen durchführen.

pd/zim

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