Übereifrige Pilzsucher am Glaubenberg gebüsst

JAGD AUF SAMMLER ⋅ Bei der Kontrolle von Pilzsuchern im Gebiet Glaubenberg sind den Obwaldner Behörden am Dienstag fünf fehlbare Sammler ins Netz gegangen. Es wurden Bussen von je 100 Franken verhängt, weil die Betroffenen zu viele Pilze gehamstert hatten.
Aktualisiert: 
10.08.2017, 14:00
10. August 2017, 12:55

Die Kantonspolizei und die Wildhut/Naturaufsicht des Kantons Obwalden kontrollierten erstmals gemeinsam insgesamt 35 Pilzsucher, wie das Amt für Wald und Landschaft AWL am Donnerstag mitteilte. Dabei seien Verstösse gegen die Pilzschutzverordnung bezüglich der Höchstmenge erlaubter Pilze festgestellt worden.

Wer diese Höchstmenge um bis zu zwei Kilogramm überschreitet, wird mit 100 Franken gebüsst, bis zu vier Kilo mit 200 Franken und bis zu sechs Kilo mit 300 Franken. Eine Person hatte zudem das Fahrverbot auf Waldstrassen missachtet. Die konfiszierten Pilze wurden einem Altersheim zur Verfügung gestellt, wie es bei der Jagdverwaltung auf Anfrage hiess.

Im Kanton Obwalden gelten gemäss Pilzschutzverordnung die ersten sieben Tage jeden Monats als Schontage mit komplettem Sammelverbot. An den übrigen Tagen darf eine Person pro Tag nicht mehr als zwei Kilogramm Pilze sammeln. Bei Morcheln beträgt die zulässige Höchstmenge 500 Gramm. Die Wildhut/Naturaufsicht führt regelmässig Kontrollen durch.

(sda)

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