Verpatzte Trainerkarriere

OBWAUDÄ/LUZÄRN ⋅ Der Zeitpunkt schien ideal: Ein halbes Jahr vor dem Rückritt von ­Chläusi Bleeker aus der Regierung wurde der Trainerposten bei seinem Lieblingsverein frei.
08. Februar 2018, 04:40

#mehgummi

Ohrengrübel

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«Noch ein paar Monate Regierungsrat – leidenschaftlicher Grossvater und Skifahrer – wenig erfolgreicher Golfspieler – liebt Gummibärli, Sport und FCL.» So präsentiert sich der noch bis Mitte Jahr amtierende Obwaudner Regierungsrat Chläusi Bleeker in seinem Twitter-Account. Und als Anfang Januar bekannt wurde, dass auf der Trainerbank des FC Luzern ausgebabbelt ist, witterte der FCL-Fan aus Alpnach Morgenluft. Via Twitter liess er verlauten: «Wäre ab Mitte Jahr verfügbar.» Dem «Ohrengrübel» hat er verraten: «Es ist absolut erstaunlich, wie viele Leute das wirklich ernst genommen haben.» Leider nicht aber der FCL: Er stellte Bleeker einen erst neu ausgebildeten Trainer namens G. S. vor die Nase. Da hat er wohl mehr als einmal seine Nase gerümpft. Doch aller Tage Abend wird da ja noch nicht sein: Bei der Halbwertszeit der FCL-Trainer in der Vergangenheit kann sich Bleeker ja vielleicht bald wieder in Erinnerung rufen. Und als pensionierter Regierungsrat könnte er ja noch helfen, die FCL-Kasse zu entlasten. Ein Kilo Gummibärli pro Woche dürften wohl als Honorar reichen.


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