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Energiestädte wollen Synergien stärker nutzen

OBWALDEN ⋅ Sämtliche Obwaldner Gemeinden, das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO) und die Energiefachstelle des Kantons Obwalden stärken mit einer Vereinbarung die bestehende Zusammenarbeit. Damit wird eine grössere Nutzung von Synergien ermöglicht.

Für die Organisation der Zusammenarbeit wurden drei Gremien bestimmt, wie die Staatskanzlei Obwalden am Donnerstag mitteilte.
  • Die Steuergruppe ist das Führungsgremium für die Energieaktivitäten der Obwaldner Gemeinden und sorgt für die Verankerung der Aktivitäten.
  • Die Arbeitsgruppe Energie erleichtert und unterstützt die Tätigkeit der Gemeinden im Energiebereich. Mit der kommunalen Zusammenarbeit sollen gegenseitig Synergien genutzt werden. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe verstehen sich als Bindeglieder zwischen den Gemeinden, dem EWO und dem Kanton im Energiebereich. Sie orientieren über die entsprechenden Tätigkeiten ihrer eigenen Gemeinde, EWO und Kanton und lassen die Erkenntnisse aus der Arbeitsgruppe auch zurück einfliessen.
  • Die Projektleitung ist im Sinne einer Geschäftsleitung für die organisatorischen Aufgaben verantwortlich. Die Energiefachstelle des Kantons Obwalden nimmt diese Aufgabe wahr.

Um Projekte zu realisieren und die externen Kosten zu decken, steuern Gemeinden, EWO und Kanton ihren Teil bei. Der Beitrag der Gemeinden bemisst sich nach deren Einwohnerzahl und beträgt einen Franken pro Einwohner. Über die Projektarbeit soll mindestens die Hälfte des einbezahlten Gemeindebeitrags in den einzelnen Gemeinden eingesetzt werden.

Das EWO und der Kanton Obwalden beteiligen sich an den Aufgaben mit einem finanziellen Beitrag von je 15'000 Franken sowie Eigenleistungen.

Die Zusammenarbeitsvereinbarung gilt für vier Jahre und dauert bis zum 31. Dezember 2018.

pd/zim

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