Neue Luzerner Zeitung Online

Gericht urteilt über ersten Raserfall

OBWALDEN ⋅ Mit Tempo 112 wurde ein Töfffahrer innerorts geblitzt. Er war auf einer Testfahrt, die für ihn teuer zu stehen kommt.

Der heute 38-jährige im Kanton Luzern wohnhafte Italiener hatte sich im Oktober 2013 in einer Obwaldner Garage für einen Töff interessiert, den er «eigentlich nicht kaufen wollte, dann aber doch für eine Probefahrt benutzte», wie Staatsanwalt Jürg Boller am Mittwoch vor dem Kantonsgericht Obwalden erklärte. Auf der Schwander­strasse Richtung Stalden wurde er im Bereich der Tempo-50-Beschränkung mit 112 Stundenkilometern geblitzt. Wegen der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung muss er mit einem mindestens zweijährigen Ausweisentzug rechnen. Die definitive Dauer wird das Luzerner Strassenverkehrsamt festsetzen.

Am Mittwoch stand der Töfffahrer vor dem Kantonsgericht Obwalden. Es handelte sich um den ersten sogenannten Raserfall. Der Angeklagte wurde mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten sowie mit einer Busse von 1300 Franken bestraft. Ausserdem hat er Verfahrens- und Gerichtskosten von über 4000 Franken zu bezahlen.

 

Robert Hess

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Leserkommentare
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    geschrieben am 23.01.2015 06:22

    Wieso bekommt er nur eine bedingte Freiheitsstrafe? Auch wenn es seine erste Übertretung sein sollt (was ich bezweifle)gehört ein Raser wesentlich härter angegriffen. Auch die Strafbusse ist ein Lachakt. Wird ihn wohl nicht gross schmerzen. Angemessen wäre die Höhe des Kaufpreises vom Motorrad.

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