Hochspannung: Bund muss neu entscheiden

ALPNACH ⋅ Wieder muss das Bundesamt für Energie entscheiden: Gegen Pläne zur Erdverlegung einer Hochspannungsleitung gibt es Einsprachen.

Erst sollte im Zusammenhang mit einer grossen Überbauung in Alpnach die Hochspannungsleitung höher gehängt werden. Der neu 51 statt wie bisher 21 Meter hohe Mast aber wurde zum Zankapfel. Über 20 Einsprachen, davon auch eine von der Gemeinde selber, führten am Schluss zu einem negativen Entscheid des Bundesamtes für Energie. Die Erhöhung wurde abgelehnt. Das Problem aber blieb: Weil die Strahlenwerte von den Centralschweizerischen Kraftwerken (CKW) nicht eingehalten werden können, konnten erst vier von fünf Häusern an der Schoriederstrasse gebaut werden.

Inzwischen zeichnete sich eine Lösung mit einer Leitung von Energie Wasser Luzern (EWL) ab, die nicht mehr gebraucht wird. Diese Variante wurde jedoch von den CKW bereits wieder verworfen. Sie haben nun ein Projekt zur Erdverlegung über 200 Meter vorgelegt – doch dagegen gibt es erneut mehrere Einsprachen. Der Ball liegt wieder beim Bund.

Markus von Rotz

 


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