Zentralisiert sich die Versorgung in Luzern?

PSYCHIATRIE ⋅ Ob- und Nidwalden prüfen, ob die Luzerner Psychiatrie die Federführung in der Versorgung übernehmen soll. Geld- und Fachkräftemangel macht den beiden Kantonen zu schaffen.

Die beiden Kantone Ob- und Nidwalden suchen Wege, um dem steigenden Kostendruck und dem Mangel an Fachkräften begegnen. Zudem steht in  Sarnen eine Totalsanierung an Psychiatriegebäudes an, vielleicht auch eine Erweiterung. Unter diesen Vorzeichen haben Ob- und Nidwalden und der Kanton Luzern prüfen lassen, ob in Zukunft die psychiatrische Versorgung aus einer Hand, durch die Luzerner Psychiatrie (lups), erfolgen könne. Eine Arbeitsgruppe hat nun Lösungsmöglichkeiten skizziert. Dabei soll unter anderem der Standort Sarnen als Anbieter im Bereich der psychiatrischen Grundversorgung in seinem Einzugsgebiet gestärkt werden.

Jetzt werden Detailfragen geklärt

Der nun vorliegende Bericht zum Vorprojekt zeigt gemäss einer Mitteilung der drei Gesundheitsdirektionen auf, dass es aus politischer, betriebswirtschaftlicher oder personeller Sicht möglich ist, eine regionale Verbundlösung einzurichten. In weiteren Abklärungen werden jetzt Fragen im Detail geklärt. Danach werden die drei Kantone über die definitive Umsetzung entscheiden.

sda/cv


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