Schutzwald erhält Verjüngungskur

ALPNACH ⋅ Der Schiffhüttliwald schützt Schiene und Strasse vor Steinschlag. Damit dies so bleibt, werden instabile Bäume entfernt. Es ist die grösste Aktion seit 1992.

Autofahrern und Bahnreisenden, die zwischen Alpnachstad und Lopper unterwegs sind, dürften die Lücken im Wald aufgefallen sein. Seit dieser Woche sind Mitarbeiter des Forstbetriebes der Korporation mit der Schutzwaldpflege beschäftigt. «Abgestorbene, instabile Bäume oder Bäume mit einer grossen Schieflage, sogenannte Hänger, sind für Bahn und Strasse ein Sicherheitsrisiko und müssen darum entfernt werden», erklärt Roland Christen, Forstingenieur und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim kantonalen Amt für Wald und Landschaft. Auch durch Sturm umgekippte Bäume haben die Fachleute im Visier.

Der Schiffhüttliwald schützt Schiene und Strasse vor Steinschlag. Damit dies so bleibt, werden instabile Bäume entfernt. Es ist die grösste Aktion seit 1992.

Bereits sind zahlreiche Bäume gefällt, weitere sollen folgen. Bis Mitte Februar sollen rund 400 Bäume oder 500 Kubikmeter Holz gefällt sein, was etwa einem Drittel des gesamten Bestandes im Schiffhüttliwald betrifft. it dieser grössten Fällaktion in diesem Wald seit über 20 Jahren soll unter anderem auch die Verjüngung des Baumbestandes gefördert werden.

 


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