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Zahl der Verkehrsunfälle leicht gestiegen

UNFALLSTATISTIK ⋅ Im Kanton Obwalden sind 2014 total 188 Verkehrsunfälle registriert worden. Dies entspricht einer Zunahme von zehn Prozent. Die Zahl der Verletzten blieb bei 78 stabil. Dagegen gab es weniger Todesopfer zu beklagen.

Trotz Zunahme an Verkehrsunfällen (2014: 188, Vorjahr 172) entspreche die Anzahl im vergangenen Jahr dem zweittiefsten Wert der letzten zwanzig Jahre, wie die Obwaldner Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Dies, obschon sich die Zahl der Fahrzeuge im selben Zeitraum nahezu verdoppelt habe und das Verkehrsaufkommen jährlich gestiegen sei.

10 Prozent aller Verkehrsunfälle ereigneten sich beim ersten Wintereinbruch Ende Dezember. Unfallursache seien meist zu hohe Geschwindigkeit und unzureichende Ausrüstung gewesen, schreibt die Polizei.

In den Sommermonaten wurden zudem die seltenen niederschlagsfreien Wochenendtage von zahlreichen Motorradunfällen überschattet. Gründe waren laut Polizei oft ungenügende Fahrpraxis und zu hohe Tempi.

114 Unfälle ereigneten sich ausserorts, 72 innerorts. 54 Unfälle entfielen auf Hauptstrassen, 41 auf die Autostrasse A8, 18 auf Nebenstrassen und 3 auf andere.

Auf der Autostrasse A8 zwischen dem Tunnel Lopper und dem Brünig kam es 2014 zu 16 Unfällen mehr als im Vorjahr. Die Zunahme sei teilweise witterungsbedingt zu erklären, schreibt die Polizei. Das Bundesamt für Strassen liess am Ende des Berichtsjahres eine provisorische Mittelleitplanke auf der nicht richtungsgetrennten Schnellstrasse anbringen, die Frontalzusammenstösse verhindern soll.

Die Polizei will ihre Aufmerksamkeit 2015 verstärkt auf das Thema "Ablenkung im Strassenverkehr" und dabei insbesondere auch auf die A8 richten.

Die Statistik nach Unfällen in den Gemeinden führt der Hauptort Sarnen mit 45 (47) an. Am meisten Unfälle ereigneten sich samstags (35; Vorjahr freitags 30) sowie im Oktober (25; Vorjahr Januar 25).

sda

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