Roman Furger gewinnt Einsiedler Skimarathon

EINSIEDELN ⋅ Roman Furger aus Schattdorf gewinnt den 47. Einsiedler Skimarathon vor Bruno Joller aus Stans und dem drittplatzierten Tim Hug aus Trachslau. Bei den Frauen war eine St. Gallerin die Schnellste.

08. Februar 2015, 21:08

Roman Furger aus Schattdorf gewinnt den 47. Einsiedler Skimarathon vor Bruno Joller aus Stans und dem drittplatzierten Tim Hug aus Trachslau. Bei den Frauen war eine St. Gallerin die Schnellste.

Der Himmel zeigte sich bedeckt an diesem Sonntagmorgen, 08. Februar 2015, in Einsiedeln. Um 08.00 Uhr setzte der Schneefall ein und bis zum Start des 47. Einsiedler Skimarathons hatte sich eine feine Pulverschneedecke auf die frisch präparierte Loipe gelegt. Die Temperaturen hielten sich im Bereich von minus 6°und stiegen im Laufe des Tages auf minus 4° an. Der Start des ersten Blocks mit den Eliteläufern wurde auf 09.30 Uhr angelegt, der zweite Block startete 15 Minuten später um 09.45 Uhr. Insgesamt haben sich 530 Läuferinnen und Läufer für den Einsiedler Skimarathon über 25 Kilometer gemeldet. Auf die Strecke gingen schlussendlich 505 Sportlerinnen und Sportler, davon klassierten sich 497.

Trio an der Spitze

An vorderster Front warteten der Schweizer Athlet aus dem B-Kader von Swiss Ski, Roman Furger aus Schattdorf, Bruno Joller aus Stans, Dominik Meier aus Klosters, Evgeny Bogdanov aus Lausanne und Nordisch Kombinierer Tim Hug aus Trachslau sowie die Spitzenläuferin, Christa Jäger aus Vättis, auf den Startschuss. Der Start ging ohne grosses Gerangel über die Bühne. Nach der ersten Schlaufe, nach gut 3 Kilometern, gesellte sich noch der Läufer mit der Startnummer 22, Ueli Schädler aus Trachslau zur Spitze, dicht gefolgt von Arno Baselgia aus Lantsch/Lenz, Christoph Birchler aus Egg und Lukas Bieri aus Flühli Luzern. Auf halber Strecke führten dann die beiden Zentralschweizer Athleten Bruno Joller und Roman Furger ein paar Sekunden vor Tim Hug, dicht gefolgt von einer Gruppe mit weiteren 10 Läufern.

Bis zum Ziel gab es dann auch keine Überraschungen mehr. Mit einem Abstand von 15 Sekunden gewann Roman Furger aus Schattdorf mit einer Zeit von 1:03.55 vor Bruno Joller aus Stans und dem drittplatzierten Tim Hug aus Trachslau, den Einsiedler Skimarathon 2015. Furger freute sich über seinen Sieg in Einsiedeln, er und Joller sind von Anfang an ein schnelles Tempo gelaufen und haben sich an der Spitze abgewechselt. Kurz vor dem Ziel konnte sich Furger von Joller absetzen und das Rennen gewinnen. Bester Einheimischer wurde neben Nordisch Kombinierer Tim Hug aus Trachslau, Markus Heinrich aus Einsiedeln. Er verlor 5 Minuten 24 Sekunden auf den Erstplatzierten. Christoph Birchler aus Egg vom Skiclub Einsiedeln erreichte den hervorragenden 19 Rang, Ueli Schädler aus Trachslau wurde 22-igster und Sepp Ulrich aus Einsiedeln, 24-igster. Das Rennen war durch die pulvrige Neuschneemenge stumpf zu laufen und so ein paar Minuten langsamer als im Vorjahr.

Platz drei für Luzernerin

Bei den Damen klassierten sich 54 Läuferinnen. Den Sieg für sich entschieden hat die Schweizer Athletin aus dem B-Kader Christa Jäger aus Vättis, mit einer Zeit von 1:12.20. Sie gewann den Einsiedler bereits im letzten Jahr. Als Zweite kam mit 38 Sekunden Abstand  die Davoserin Sandra Wagenführ vom Rossignol Skiteam ins Ziel. Dritte wurde Claudia Schmid aus Luzern vom Skiclub Horw. Die drei bestplatzierten Frauen vom Einsiedler führen in der gleichen Reihenfolge auch die Swiss Loppet Serie an. Beste Frau aus der Region wurde Julia Hartweg aus Wollerau vom Skiclub Einsiedeln auf dem 4 Rang, gefolgt von der besten Einheimischen Anita Schnüriger aus Einsiedeln auf Platz 5.

Hinweis: Weitere Infos und die Rangliste auf www.skimarathon.ch

red

Schafbock-Loppet - 230 Teilnehmer - 1710 Runden

 230 Teilnehmerinnen und Teilnehmer drehten am Samstag, 07. Februar, auf der Schwedentritt-Loipe neben dem Kloster Einsiedeln insgesamt 1710 Runden.
 
Kurz nach dem Mittag wurde es plötzlich bunt in der Turnhalle Brüel in Einsiedeln. Von allen Seiten strömten sie daher, die Einsiedler Raben, die Chiccas vom Frauenturnverein Einsiedeln, die Indianerlangläufer, die Afrika Loppers, die Hockeystars, die Gon-Stübli Cowboys und viele mehr. Noch rasch die Startnummern abholen, dem fasnächtlichen Outfit  den letzten Schliff geben und ab auf die Loipe. Die Stimmung war trotz dem kalten Winterwetter ausgelassen. 'Immer schön in Bewegung bleiben', dröhnte es aus dem Lautsprecher. Rene Hensler, Speaker und Mitglied des Organisationskomitee, sorgte für die nötige Stimmung mit flotten Sprüchen und passender Musik. Um 14.00 Uhr wurden die 26 Teams den Zuschauern vorgestellt. Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und Aufregung auch die Kleinsten mit dabei sind. Vor dem Start wurde noch eine Schweigeminute für Werner Küttel eingelegt. Werner hat im Jahre 2012 den Schafbock-Loppet ins Leben gerufen und hat sich stets mit viel Freude und Engagement für den Sport und dessen Nachwuchs eingesetzt. Pünktlich um 14.30 Uhr fiel der Startschuss und der bunte Haufen setzte sich in Bewegung. Für die jüngsten Läuferinnen und Läufer wurde eigens ein Funparcours eingerichtet. Nach einem kurzen zickzack Aufstieg ging es durch Tännchen über eine Wellen-Mulden-Bahn in eine scharfen Rechtskurve wieder hinunter zum Startgelände. Die 'grossen' Hudis liefen eine grössere ca. 2 Kilometer lange Schlaufe. Zwischendurch gönnte man sich zur Stärkung einen Schluck Tee oder Glühwein.

Nach dem Lauf ging es wieder zurück in die Turnhalle Brüel. Alle warteten gespannt auf die Resultate und freuten sich auf die prall gefüllten Säcke voll mit Schafböcken, gesponsert von der Spezialitätenbäckerei Goldapfel. Bei der Wertung ‚Rundenschnitt’ gewann das Team SAM aus der Kategorie Familien mit 11 Runden im Schnitt, dicht gefolgt von den Indianerlangläufern, ebenfalls aus der Kategorie Familien, mit  9,33 Runden im Schnitt. Der 3. Platz ging an die Gruppe Kunstrasen Einsiedeln mit 9,2 Runden im Schnitt. Auch die originellsten Kostüme wurden belohnt. Am besten gefallen hat aus der Kategorie Chrut & Chabis das Team 'Afrika Loppers' mit ihren bunten afrikanischen Gewändern. Den zweiten Platz erreichten die 'Schoufbock-Urslis' mit ihren Schellenursli Kostümen. Über den dritten Platz freuten sich die wohlgeformten 'Chiccas' vom Frauenturnverein Einsiedeln.


Login


 

Leserkommentare

Anzeige: