Schwyzer wählen Regierung und Parlament

POLITIK ⋅ Am heutigen Sonntag wählt das Schwyzer Stimmvolk das 100-köpfige Parlament und die sieben Mitglieder des Regierungsrats neu. Ab 12.30 Uhr werden die ersten Resultate erwartet.

20. März 2016, 10:16

Wer hat die Nase vorn? Wir berichten direkt aus dem Wahlzentrum im Kollegium Schwyz über die Wahlen in den Regierungs- und Kantonsrat. (Geri Holdener, Bote der Urschweiz, 20. März 2016)

Die bisherige Schwyzer Regierung besteht aus Vertretern der SVP (3 Sitze), CVP (2) und FDP (2). Nun treten zwei Regierungsräte nicht mehr an. Walter Stählin (SVP) und Kurt Zibung (CVP) wollen jüngeren Kräften Platz machen.

Neben den fünf Bisherigen André Rüegsegger (SVP), Andreas Barraud (SVP), Petra Steimen (FDP), Kaspar Michel (FDP) und Othmar Reichmuth (CVP) versuchen sechs neue Kandidaten den Sprung in die Exekutive. Es sind dies René Bünter (SVP), Andreas Meyerhans (CVP), Michael Stähli (CVP), Paul Furrer (SP), Birgitta Michel Thenen (Grüne) und Roland Urech (parteilos).

  • Andreas Barraud analysiert die Ergebnisse.
  • Paul Furrer, SP, schaffte die Wahl in den Regierungsrat nicht.
  • Der Gesammtregierungsrat mit Rene Bünter (SVP), Kaspar Michel (FDP), Petra Steimen-Rickenbacher (FDP), Othmar Reichmuth (CVP), Andreas Barraud (SVP), André Rüegsegger (SVP) und Michael Stähli (CVP).

Am Sonntag wählten die Schwyzerinnen und Schwyzer einen neuen Regierungs- und Kantonsrat. (Bilder: Bote der Urschweiz)

 

Seit vier Jahren ist die Schwyzer Regierung in den Händen der bürgerlichen Parteien. 2012 hatte die SP ihren Sitz an die SVP verloren. SP und Grüne versuchen nun mit gegenseitiger Unterstützung die Rückkehr in die Regierung.

Die SVP will ihre drei Sitze verteidigen, die FDP ihre zwei. Gemeinsam wollen sie verhindern, dass die CVP einen dritten Sitz erobert. Diesen hatte die CVP 2010 an die FDP verloren.

Neues Wahlsystem

Neu vergeben werden auch die 100 Sitze im Kantonsparlament. Dabei kommt im Kanton Schwyz auf Geheiss des Bundesgerichts erstmals ein neues Wahlrecht zur Anwendung. Mit der Methode Doppelter Pukelsheim entscheidet neu der Wähleranteil jeder Partei im ganzen Kanton, wie viele Mandate eine Partei im Kantonsrat erhält. Vom neuen System dürften eher die kleineren Parteien profitieren.

Die SVP war bisher mit 35 Sitzen stärkste Kraft in der Legislative. Zweitstärkste Fraktion ist die CVP (30 Sitze, davon 1 GLP) gefolgt von der FDP (24, davon 1 Parteilos) und der SP (11, davon 1 Grüne). (sda)

Wer hat die Nase vorn? Wir berichten direkt aus dem Wahlzentrum im Kollegium Schwyz über die Wahlen in den Regierungs- und Kantonsrat. (Geri Holdener, Bote der Urschweiz, 20. März 2016)




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