«Clipper» gewinnt Neubau-Wettbewerb der Kantonsschule Ausserschwyz

PFÄFFIKON ⋅ Die Kantonsschule Ausserschwyz erhält in Pfäffikon ein neues Gebäude. Von 20 Projektvorschlägen eines zweistufigen Wettbewerbs hat ein Preisgericht das Projekt "Clipper" zum Sieger erkoren. Die Kosten für den Ersatzbau werden auf 92 Millionen Franken geschätzt, Baubeginn soll 2020 sein.
21. November 2017, 19:18

Im März 2015 hatte der Schwyzer Kantonsrat einen Projektkredit von sechs Millionen Franken bewilligt für einen Neubau in Pfäffikon. Bislang wird die Kantonsschule an zwei Standorten, in Pfäffikon und in Nuolen geführt. Weil beide Gebäude saniert werden müssen, entschied sich das Parlament für einen Neubau. Der Standort in Nuolen wird geschlossen.

Um Projektvorschläge für einen Neubau zu erhalten, führte das Hochbauamt 2016 einen zweistufigen Wettbewerb durch. 69 Architekten bewarben sich, im September 2016 wurden in einer ersten Runde 20 Büros zur Teilnahme eingeladen, im März 2017 wurden zehn davon ausgewählt.

Mitte September entschied sich die Jury dafür, dem Regierungsrat das Projekt "Clipper" der Adrian Streich Architekten AG aus Zürich für die weitere Projektierung vorzuschlagen. Der Regierungsrat folgte diesem Antrag. Das Projekt überzeuge mit wenigen präzis gesetzten Volumen und grosszügigen Freiflächen, die geforderte Etappierung könne recht störungsfrei erfolgen. "Clipper" schneide aus betrieblicher, funktionaler und wirtschaftlicher Sicht am besten ab, begründete die Regierung die Wahl am Dienstag anlässlich einer Ausstellung der 20 Projekte in Pfäffikon.

Baukredit Mitte 2019 im Parlament

"Clipper" sieht einen sechsgeschossigen Baukörper vor, der den östlichen Abschluss des Schulareals markiert. Darin sind Aula, Foyer, Mediatheken sowie auch die Berufs- und Studienberatung sowie alle Unterrichtsräume untergebracht. Die neue Sporthalle wird im nördlichen Bereich zwischen dem Berufsbildungszentrum und dem neuen Schulhaus eingefügt.

Die Gewinner müssen nun ihren Projektvorschlag zu einem Vor- und Bauprojekt mit Kostenvoranschlag weiterzuentwickeln. Laut aktueller Kostenschätzung ist mit Planungs- und Baukosten von rund 92 Millionen Franken (+/- 20 Prozent).

Der Regierungsrat geht davon aus, den Baukredit dem Parlament Mitte 2019 vorlegen zu können. Läuft alles nach Plan kann 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden und die erste Bauetappe im 2022 in Betrieb genommen werden. (sda)


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