15 Schwyzer Gemeinden senken den Steuerfuss

GEMEINDEFINANZEN ⋅ Von den 30 Schwyzer Gemeinden senken auf nächstes Jahr 15 den Steuerfuss. Eine Steuerfusserhöhung hat keine Kommune budgetiert. Acht der steuersenkenden Gemeinden rechnen trotz des tieferen Steuerfusses 2018 mit einem besseren Abschluss als im laufenden Jahr.
19. Dezember 2017, 09:54

Die Steuersenkungen in 15 Schwyzer Gemeinden bewegen sich zwischen 5 und 20 Prozent, wie das Schwyzer Finanzdepartement am Dienstag mitteilt. Um 20 Prozent einer Einheit sinken die Abgaben im Bezirk Einsiedeln sowie in den Gemeinden Morschach, Riemenstalden und Reichenburg. Die Gemeinden Rothenthurm, Steinen, Steinerberg und Wangen senken den Steuerfuss um zehn Prozent. Fünf Prozent tiefer kommt der Steuerfuss 2018 in sieben weiteren Gemeinden zu liegen.

In den Budgets für 2017 hatten die Gemeinden insgesamt einen Aufwandüberschuss von 31,1 Millionen Franken ausgewiesen. Für 2018 rechnen sie noch mit einem Defizit von 13,3 Millionen Franken.

Die Voranschläge 2018 der 30 Gemeinden verbesserten sich somit um total 17,8 Millionen Franken. Grund dafür sind die Gemeinden Lachen und Wollerau, die ihre Budgets um 7,8 Millionen Franken respektive 11,5 Millionen verbesserten – vor allem aufgrund von Einmaleffekten.

Zwei Drittel der 30 Gemeinden budgetieren für 2018 einen Aufwandüberschuss.

sda/pd/lur


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