Schüsse in Lachen: Schütze feuerte über 20 Mal

LACHEN ⋅ Grosser Polizeieinsatz im Kanton Schwyz: Ein Mann hat in einem Wohnhaus über 20 Schüsse abgegeben. Nach rund sieben Stunden Verhandlung mit der Polizei wurde er festgenommen.
Aktualisiert: 
19.07.2017, 14:00
18. Juli 2017, 10:55

Wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte, war in der Nacht auf Dienstag, kurz nach 3 Uhr, gemeldet worden, dass an der Zürcherstrasse in Lachen mehrere Schüsse abgegeben worden sind. Die Polizei reagierte mit einem Grossaufgebot. Die Zürcherstrasse zwischen Lachen und Altendorf wurde gesperrt.

Schütze in psychiatrische Klinik gebracht

Beim mutmasslichen Schützen handelt es sich um einen 49-jährigen Schweizer. Die Verhandlungsgruppe der Polizei nahm mit dem in einem Wohnhaus befindlichen Mann Kontakt auf. Der mutmassliche Täter konnte bis kurz nach 10 Uhr dazu bewegt werden, aufzugeben und sich festnehmen zu lassen. Nach Polizeiangaben wurde der Schütze nach der Festnahme in eine psychiatrische Klinik gebracht.

Waffe sichergestellt

Der Mann hatte über 20 Schüsse aus der Wohnung hinaus abgegeben. Die näheren Tatumstände sind weiterhin Gegenstand polizeilicher Abklärungen. Dazu gehört auch der Zeitraum, in dem die Schüsse fielen. Es habe sich um einen längeren Zeitraum gehandelt, sagte Polizeisprecher David Mynall auf Anfrage. Angaben über weitere Personen in der Wohnung gibt aus aufgrund der laufenden Untersuchungen machte er keine.

Eine Waffe sei sichergestellt worden. Angaben dazu, ob der Mann die Waffen legal besass oder ob er der Polizei bekannt war, machte der Polizeisprecher nicht. Verletzt worden war beim Vorfall niemand.

Verletzt worden war nach Angaben der Polizei niemand. Für die Tatbestandsaufnahme werde das Forensische Institut Zürich beigezogen, teilte die Polizei mit.

sda/nop/zim

 

Video: Schüsse in Lachen

In Lachen sind in der Nacht auf Dienstag Schüsse von einer Wohnung ins Freie abgegeben worden. Der mutmassliche Täter - ein 49-jähriger Schweizer - konnte im Verlauf des Vormittags von der Polizei festgenommen werden. (Tele 1, 18.07.2017)



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