Mositunnel wird während 59 Wochen nachts gesperrt

BRUNNEN ⋅ Im Mositunnel wird während der kommenden zwei Jahre gebaut, um Anpassungen an aktuelle Sicherheitsstandards vorzunehmen. Während der Bauarbeiten wird der Tunnel jeweils nachts gesperrt sein.
23. November 2017, 19:30

Der 1,14 Kilometer lange, einröhrige Mositunnel bei Brunnen wird in den kommenden zwei Jahren während insgesamt 59 Wochen nachts gesperrt sein. Um die Sicherheit im über 50-jährigen Tunnel zu erhöhen, werden dort rund 72 Millionen Franken verbaut.

Die Arbeiten finden jeweils zwischen 20 Uhr und 5 Uhr statt, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Donnerstag anlässlich einer Informationsveranstaltung in Brunnen mitteilte. Gebaut wird in mehreren Etappen jeweils von Sonntagnacht bis Freitagmorgen. Die Nacht von Freitag auf Samstag wird als Reserve freigehalten.

Tagsüber ist der Tunnel stets in beiden Richtungen befahrbar. Im Baustellenbereich wird die Höchstgeschwindigkeit aber auf 60 Stundenkilometer reduziert.

Baustart ist am 28. Januar um 20 Uhr. Die erste Etappe dauert bis im Juni. Weitere Etappen folgen von Oktober bis Dezember, von Januar bis Juni 2019 und von Oktober bis November 2019. Während der Touristensaison in den Monaten Juli, August und September und während Feiertagen ist der Mositunnel frei befahrbar.

Zwischendecke und Entwässerung

Während den Nachtsperrungen wird der Verkehr aus Norden und Süden via Luzern über die A2 umgeleitet. Der lokale Personenverkehr kann durch Brunnen fahren, für Lastwagen aber gilt in Brunnen ein Durchfahrtsverbot.

Die Bauarbeiten beinhalten unter anderem die Erneuerung der Zwischendecke, der Tunnelentwässerung, des Strassenbelags, der Tunnelwände sowie der betriebs- und sicherheitstechnischen Ausrüstung. (sda)

Hinweis

Aktuelle Informationen zu den Sperrungen des Mositunnels finden sich auf der entsprechenden Webseite des Astra.


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