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Drei Täter nach bewaffnetem Raubüberfall verhaftet

IBACH ⋅ Die Polizei hat drei Täter verhaftet, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Raubüberfall in Ibach stehen. Der Vorfall ereignete sich im Oktober vergangenen Jahres. Die drei verhafteten Männer sind im Alter von 20 und 37 Jahren.

Die umfangreichen Ermittlungen nach dem bewaffneten Raubüberfall vom 13. Oktober 2014 auf eine 44-jährige Frau und ihren 35-jähriger Lebenspartner in Ibach führten zum Erfolg. Drei Männer im Alter zwischen 20 und 37 Jahren konnten verhaftet werden, wie die Kantonspolizei Schwyz am Mittwoch mitteilt.

Der Kantonspolizei Schwyz gelang es im November 2014 einen 20-jährigen Italiener und einen 22-jährigen Kosovaren zu verhaften. Die Beiden im Kanton Luzern wohnhaften Beschuldigten befinden sich zurzeit in Untersuchungshaft. Sie hätten gestanden, eine Drittperson beauftragt zu haben, am Tatort Marihuana zu entwenden.

Nach weiteren intensiven Ermittlungen und mit Unterstützung der Bundeskriminalpolizei konnte der dritte Täter, ein 37-jähriger Serbe am 26. Februar durch die französische Polizei in Paris verhaftet werden. Das Bundesamt für Justiz in Bern hat ein Auslieferungsbegehren gestellt, damit der Beschuldigte an die Schweizer Strafverfolgungsbehörden ausgeliefert wird.

Die kantonale Staatsanwaltschaft führt gegen die drei Beschuldigten ein Strafverfahren wegen versuchter Tötung, qualifizierten Raubes und Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Es stehen weitere Einvernahmen mit allen Beschuldigten an. Im Interesse des laufenden Strafverfahrens können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte zum Tathergang gemacht werden.

pd/nop

Durchbruch im Fall Grossstein in Ibach SZ. Tele1 berichtet. (Tele1, 04.03.2015)

 

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Leserkommentare (3)
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.03.2015 11:16

    Die Auseinandersetzungen im Marihuana-Milieu scheinen in der Tat immer härter geführt zu werden.
    http://www.watson.ch/!237276679

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 05.03.2015 13:37
    als Antwort auf das Posting von Boris Kerzenmacher, Frauenfeld am 04.03.2015 11:16

    ...und wie bei den Dschihadisten bekommt man jeweils einen Lachanfall, jedesmal wenn die Medien plakativ von einem "Schweizer" berichten, nur weil es sich in fast 100% um Doppelbürger handelt.

  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 04.03.2015 11:13

    Mit etwas Schalk im Nacken stellt man sich eine Zeit vor, in welcher nur noch von Kriminal- und Gewalttaten berichtet wird, bei denen ethnische Schweizer als Täter festgestellt wurden. Es wäre totenstill in den Zeitungen und das ist sehr schlecht fürs Geschäft, also lassen wir's glaub besser so wie's ist.

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