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Frühlingsgefühle bei den Fischottern

NATUR- UND TIERPARK GOLDAU ⋅ Bei den Fischottern im Natur- und Tierpark Goldau hat die Paarungszeit begonnen. Ein «jööh, wie härzig» von den Besuchern ist den putzigen Kerlchen auf jeden Fall garantiert.

Das Wasser ist ihr Element, sie gleiten elegant und lautlos in hohem Tempo durch die Fluten. Wendig tauchen sie unter den Wurzeln und zwischen den Steinen hindurch und legen eine Pause beim Rückenschwimmen ein. Fischotter haben einen hohen Energieverbrauch, sie müssen regelmässig Nahrung aufnehmen. Sobald sie einen Fisch oder eine Maus erhascht haben, wird die Beute im Maul an Land gebracht und dort gefressen.

Das Eurasische Fischotterpaar im Natur- und Tierpark Goldau zeigt sich zur diesjährigen Vorfrühlingszeit bereits sehr verspielt, heisst es in einer Medienmitteilung des Natur- und Tierparks Goldau. Ausgelassen tummelt es sich im Wasser. An Land beschnuppern sich die beiden und beissen sich zärtlich in den Nacken. Sie lassen einander kaum aus den Augen und tauchen immer wieder zusammen auf. Es ist unschwer zu erkennen, dass die Paarungszeit begonnen hat.

Ob dies mit den frühlingshaften Temperaturen zu tun hat, ist schwierig zu sagen, denn Fischotter spüren die Wassertemperatur nur bedingt. Ihr dichtes Fell schützt sie optimal selbst vor eisiger Kälte. Mehr als 200‘000 Haare wachsen auf einer Fläche von der Grösse eines Frankenstücks. Dank des dichten Fells kommt die Haut gar nicht mit Wasser in Berührung. Wenn die Otter aus dem Nass steigen, schütteln sie sich, und ihr Fell erscheint sofort wieder trocken – ein Wunder der Natur, das auch die modernste Technik mit aufwändigen Kunststoffen nicht annähernd erreichen kann.

 pd/zim 

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