Hier fängt ein Sattler Umzugswagen Feuer

SATTEL ⋅ Das hätte böse enden können: Auf einem Wagen am Nachtumzug in Sattel brach ein Feuer aus. Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt.

Bote der Urschweiz

Es passierte gegen Schluss des sonst reibungslos verlaufenen Umzugs. Eben bog die Nummer 19, «Rund um d'Schornä» des Team Knopfloch, von der Aegeri- in die Steinerbergstrasse ein. Auf dem Wagen zeigte man Baustellen-Arbeiten, die «Bauschlacht am Morgarten». Dann ging alles in Sekundenschnelle, wie unser Video zeigt.

Das hätte böse enden können: Auf einem Wagen am Nachtumzug in Sattel brach am frühen Montagmorgen ein Feuer aus. Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt. (youtube.com, 02.02.2015)

- Sekunde 13 Der Benzin-Stromgenerator an Bord fällt aus. Das Licht ist weg.

- Sekunde 15 Der Generator beginnt zu brennen. Das Heck des Anhängers erleuchtet feuerrot, Flammen lodern in die Höhe.

- Sekunde 24 Auf der vom Publikum abgewandten Wagenseite schiesst eine Stichflamme Richtung Zugfahrzeug.

- Sekunde 25 Mit einem Sprung durchs etwa 600 Grad heisse Feuer bringt sich ein Jugendlicher in Sicherheit.

- Sekunde 28 Ein Bursche vom Knopfloch-Team löscht sein Hosenbein mit blossen Händen. Der brennende Stromaggregator landet auf der Strasse, glücklicherweise gerade an einer der wenigen Stellen ohne Publikum.

- Sekunde 29 «Fahre!», ein Sicherheitsverantwortlicher alarmiert den Chauffeur. Dieser zieht den Wagen aus der Gefahrenzone.

- Sekunde 39 «Uf d'Siite!», die Feuerwehr schickt die Zuschauer weg. Viele Besucher meinten zuerst, das Feuer sei Teil der Show.

- Sekunde 48 Der Generator zischt, lodert lichterloh. Brennendes Benzin läuft auf die Strasse. Ein Bursche ringt um Luft.

- Sekunde 59 Ein Feuerwehrmann hat den Brand mit einem Feuerlöscher rasch unter Kontrolle, Helfer decken das Aggregat mit Schnee zu.

Zwei Jugendliche auf dem Wagen erlitten leichte Verbrennungen, unter anderem im Gesicht. Sie wurden auf dem Sanitätsposten ambulant behandelt. Die Kollegen auf dem Wagen konnten den Umzug zu Ende fahren. OK-Präsident Remo Schuler: «Wir hatten ein Riesenglück.» (gh)


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