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Hochperron in Goldau erfolgreich abgesenkt

GOLDAU ⋅ In der Nacht auf Montag ist im Bahnhof Goldau das Hochperron abgesenkt worden. Damit wurde ein wichtiger Schritt im Rahmen der Gesamterneuerung des Rigi-Bahnhofs Arth-Goldau vollzogen.

In der Nacht auf Montag, 0.30 Uhr, wurde mit der Absenkung des 170 Tonnen schweren Hochperrons begonnen. Um 3 Uhr ist die Brücke in der Endposition gesichert worden, wir die Rigi Bahnen mitteilen. Die SBB-Züge befahren die Strecke Arth-Goldau Richtung Luzern wieder nach Fahrplan.

Die Anhebung der Brücke vor Jahresfrist um 192 cm und die Absenkung um 120 cm in der Nacht auf Montag war nötig, damit die Stahlbrücke zwischen Januar 2014 und Februar 2015 renoviert werden konnte.

Nach dem Eingriff verbleibt der Hochperron definitiv in 72 cm höherer Lage als noch bis Anfang 2014. Damit ist einer der kritischen Durchfahrtspunkte der SBB auf der europäischen Nord-Süd Achse der Gotthardlinie eliminiert und auf den so gennaten 4-Meterkorridor aufgeweitet worden.

Die Gesamtkosten des Prozesses Anhebung/Absenkung belaufen sich auf ca. 800‘000 Franken. Die Kosten der Sanierung Hochperron inklusive Zugangsturm betragen insgesamt  5 Millionen Franken.

Trotz gelungenen Arbeiten haben die Rigi Bahnen gemäss Mitteilung mit dem Zeitplan und möglichen Kostenerhöhungen zu kämpfen. Damit das Projekt unter Kontrolle bleibt, sind in den kommenden Wochen vertiefte Nachplanungen und Überprüfungen nötig. Unsicherheiten, vor allem auch im Hinblick auf die Sanierungsarbeiten des historischen Zugangsturmes, bedingen nochmals eine Verlängerung des Planungs- und Bauprozesses. Die Baute soll im Verlaufe 2016 zum Abschluss gebracht werden.

pd/zim

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