Neue Luzerner Zeitung Online

SVP-Vizepräsidentin Judith Uebersax tritt aus Partei aus

SCHWYZ ⋅ Die SVP will ihre Parteileitung neu organisieren. Die bisherige Vizepräsidentin Judith Uebersax sowie Nationalrat Luzi Stamm und Claude-Alain Voiblet wurden für die neue Spitze nicht berücksichtigt. Davon habe sie in den Medien erfahren und trete daher aus der Partei aus, so Uebersax.

Die SVP will ihre Parteileitung reorganisieren. Unter anderem soll die Zahl der Vizepräsidenten reduziert werden, wie die Partei bereits am Mittwoch mitteilte. Dies hat zur Folge, dass bisherige Vizepräsidenten die Parteileitung verlassen müssen.

Die ehemalige SVP-Vizepräsidentin Judith Übersax sagte gegenüber Tele1, dass sie sauer auf die SVP sei und bei ihrem Austritt bleibe. (Tele1, 6. März 2016)


So auch die Schwyzerin Judith Uebersax. Gegenüber dem Tagesanzeiger sagte Uebersax, sie habe von ihrem Rauswurf über die Medien erfahren. Deswegen trete sie per sofort aus der Partei aus. Uebersax habe «die letzen Male nicht immer an den Sitzungen teilgenommen deshalb wohl die Pläne nicht mitgekriegt» äusserte sich der designierte Parteipräsident Albert Rösti dazu, ebenfalls gegenüber dem Tagesanzeiger. Man habe Uebersax aber wie die anderen Parteileitungsmitglieder am Mittwoch darüber informiert, bevor die Mitteilung an die Medien gegangen sei. Gemäss dem Vorschlag für die neue Parteileitung müssen neben Judith Uebersax auch Nationalrat Luzi Stamm (AG) und Claude-Alain Voiblet, Koordinator der SVP Romandie, die Parteispitze verlassen.

Über die Vorschläge zur Reorganisation und der damit einhergehenden Statutenrevision haben die SVP-Delegierten am 23. April zu befinden.

spe

 

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 06.03.2016 09:03

    Gratuliere Frau Übersax zu ihrem Entscheid. Das neue SVP-Präsidium mit seiner konsensunfähigen "Chnebelgrind"-Taktik wird schon bald an Zustimmung aus der Bevölkerung verlieren. J.Schriber, Seychellen

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