Schwyz verzichtet auf Alterswohnungen

SCHWYZ ⋅ Ein knappes Jahr nach Baubeginn zeigt sich, dass der Kostenrahmen für den Neubau Alterszentrum Rubiswil eingehalten werden kann. Es gibt aber Konzeptänderungen.

Nach Vergabe von rund 90 Prozent aller Aufträge lasse sich laut Gemeindeangaben absehen, dass der im April 2012 genehmigte Verpflichtungskredit von 58 Millionen Franken ausreichen wird.

Im Sommer 2016 wird ein modernes und wohnliches Alterszentrum eröffnet werden. Seit Abschluss des Ausführungsprojektes vor beinahe sechs Jahren hätten sich laut der Gemeinde wesentliche Faktoren in der Betagtenbetreuung verändert. Die Bewohner treten in einem immer höheren Alter und mit Unterstützungsbedarf ein. Dies erfordere teilweise auch konzeptionelle Änderungen.

«Wesentlichste Änderung gegenüber dem ursprünglichen Projekt ist der Verzicht, im obersten Geschoss des neuen Alterszentrums Rubiswil einige wenige Alters-Kleinwohnungen einzurichten», teilt die Gemeinde Schwyz mit. Dieser Stock wird zu einer Pflegeabteilung umgestaltet.

In den unteren Stockwerken werden einzelne Zimmer zu Gunsten einer flexibleren Betreuung zu Aufenthalts- und Arbeitsräumen umgestaltet. Das Platzangebot bleibt bei 139 Pflegeplätzen unverändert. Zusammen mit dem privaten Alterszentrum Acherhof könne damit der für die Gemeinde Schwyz ermittelte Pflegeplatzbedarf mittelfristig gedeckt werden.

amtl/red


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