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Diesen Schaden richtete die Muotathaler Gerölllawine an

MUOTATHAL ⋅ Luftaufnahmen zeigen das Ausmass des Murgangs in Muotathal. Mit dem Teufbach als Rutschbahn donnerten tonnenweise Material in die Tiefe. Die Aufräumarbeiten dauern noch Tage an.

Die Aufräumarbeiten sind weit fortgeschritten, aber es gibt noch viel zu tun. (Geri Holdener/Bote der Urschweiz, 1. Februar 2016)

Nach dem Murgang vom Sonntagnachmittag in Muotathal hat sich die Lage vor Ort entspannt. Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, die Strassen und Brücken von den Geröllmassen freizuräumen. Das Gelände aber wird noch immer überwacht.

Ob noch weitere Schlammlawinen folgen, wisse man noch nicht, sagte Edgar Betschart, Kommandant der Feuerwehr Muotathal am Montag auf Anfrage.

Der Murgang ging am Sonntag um 14 Uhr nieder. Die Geröllmengen, die sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt bei einem Felssturz gelöst hatten, rutschten den Teufbach hinunter. Von dort ging der Murgang weiter und füllte das Bett eines weiteren Bachs.

«Ein grösseres Ereignis»

Wieviel Kubikmeter Geröll insgesamt ins Tal hinunter donnerten, konnte der Feuerwehrkommandant nicht sagen. Er bezeichnete den Murgang auf jeden Fall als "ein grösseres Ereignis".

Verletzte gab es keine. Auch wurde keine Häuser von der Schlammlawine erfasst. Wie gross der Schaden an den Strassen und Brücken ist, steht noch nicht fest.

Die Felsmassen verschütteten insgesamt drei Brücken, darunter diejenigen der Pragel- und Bisisthalstrasse. Die Pragelstrasse wurde rund drei Meter tief mit Schutt bedeckt. Eine Brücke wurde beschädigt und ist nicht mehr befahrbar.

Aufräumarbeiten dauern noch zwei Tage

Die Aufräumarbeiten sind in Gang. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr befreien seit Sonntagnachmittag die Strassen mit schwerem Gerät vom Schutt. Teilweise konnte der Verkehr die betroffenen Stellen bereits wieder passieren. Betschart geht davon aus, dass die Aufräumarbeiten an Strassen und Brücken noch zwei Tage dauern. Bis der Bach wieder seinen ursprünglichen Lauf nehme, daure es aber einiges länger.

Ein «Bote»-Leser hielt den Moment des Niedergangs fest. (Leservideo, 31. Januar 2016)

Ein weiteres Leservideo zur Gerölllawine in Muotathal vom 31.1.2016. (Youtube, 1.2.2016)

Den Zuschauern blieb fast der Atem weg. (Leservideo, 31. Januar 2016)

Diese Aufnahmen sind aus nächster Nähe entstanden. (Leservideo, 31. Januar 2016)

Am Sonntagnachmittag donnerte bei Muotathal (SZ) eine Geröll-Lawine ins Tal. Bäume und Telefonmasten wurden umgeknickt. Das Material wurde mit dem Teufbach von höheren Lagen hinunter getragen. (Keystone, 31. Januar 2016)

Gewaltige Kräfte: Der Bach beschädigte eine Brücke. (Leservideo, 31. Januar 2016)

Das Wasser war über die Ufer getreten. (Leservideo, 31. Januar 2016)

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Am Sonntagnachmittag donnerte eine Schlammlawine im Muotathal herunter.

gh/sda

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