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Schwyzer Regierungsrat bleibt rein bürgerlich

WAHLEN ⋅ Die Zusammensetzung der Schwyzer Kantonsregierung bleibt rein bürgerlich. Die SP verfehlt ihr Ziel klar, ihren 2012 an die SVP verlorenen Sitz zurückzuholen.

Wer hat die Nase vorn? Wir berichten direkt aus dem Wahlzentrum im Kollegium Schwyz über die Wahlen in den Regierungs- und Kantonsrat. (Geri Holdener, Bote der Urschweiz, 20. März 2016)

Die siebenköpfige Schwyzer Regierung bleibt rein bürgerlich. Auch an der parteipolitischen Zusammensetzung ändert sich nichts. Der Regierungsrat besteht weiterhin aus SVP (3), FDP (2) und CVP (2).

Erwartungsgemäss an die Spitze schafften es die bisherigen Regierungsmitglieder. Petra Steimen-Rickenbacher (FDP) holte 26'616 Stimmen, Kaspar Michel (FDP) 26'478 Stimmen.

Dahinter folgten die beiden Bisherigen der SVP, André Rüegsegger (23'464) und Andreas Barraud (23'257). Othmar Reichmuth (CVP) kam auf 20'569 Stimmen.

Der Neukandidierende René Bünter (SVP/19'225) schaffte die Wahl ebenso problemlos. Im CVP-internen Duell unter den Neulingen setzte sich Michael Stähli (15'439) gegen Andreas Meyerhans (14'424) durch. Meyerhans schaffte zwar das absolute Mehr, schied aber als Überzähliger aus.

Das absolute Mehr lag bei tiefen 14'015 Stimmen. Im Kanton Schwyz werden bei der Berechnung der Hürde die leeren Stimmen nicht berücksichtigt.

Deutlich zurück lagen Paul Furrer (SP/8'550) und Birgitta Michel Thenen (Grüne/8'474) sowie der wild kandidierende Unternehmer Roland Urech (3'858). Auf Vereinzelte entfielen 5'849 Stimmen.

Die Strategie von SVP und FDP, die sich mit gemeinsamen Listen gegenseitig unterstützten, ist aufgegangen. Die SP war chancenlos, ihren 2012 an die SVP verlorenen Sitz in der Regierung wieder zurückzuholen. Auch die CVP musste ihre Ambition auf einen dritten Sitz in der Regierung früh begraben.

Die Stimmbeteiligung betrug tiefe 37,2 Prozent. Vor vier Jahren lag sie bei 44,7 Prozent. (sda)

  • Andreas Barraud analysiert die Ergebnisse.
  • Paul Furrer, SP, schaffte die Wahl in den Regierungsrat nicht.
  • Der Gesammtregierungsrat mit Rene Bünter (SVP), Kaspar Michel (FDP), Petra Steimen-Rickenbacher (FDP), Othmar Reichmuth (CVP), Andreas Barraud (SVP), André Rüegsegger (SVP) und Michael Stähli (CVP).

Am Sonntag wählten die Schwyzerinnen und Schwyzer einen neuen Regierungs- und Kantonsrat. (Bilder: Bote der Urschweiz)

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 20.03.2016 20:23

    Gottseidank, konnte die Schmudelkampagne der CVP dem neuen SVP Kandidaten nichts anhaben. ich gratuliere Herrn Günter zu seinem neuen Amt als Regierungsrat. Da hatte unser Nidwaldner SVP Kandidat Walter Operand weniger Glück. Er wurde leider wahrscheinlich aufgrund eines von Unwahrheiten geprägten Leserbriefes eines Gegners knapp nicht zum Regierungsrat gewählt. Somit ging der dritte Sitz an den CVP Kandidaten.

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