Bahnbrechende Idee für Uri

VERKEHR ⋅ Uri gilt als Seilbahnkanton – 39 sind es an der Zahl. Doch sie kämpfen mit immer höheren Kosten und strengeren Vorschriften. Nun soll ein Schulterschluss Abhilfe schaffen.

Längst nicht alle Urner Seilbahnbetriebe sind auf Rosen gebettet. Einen möglichen Ausweg zeigt nun eine Studie der Hochschule Luzern. Das Ergebnis ist klar: Die Wettbewerbsfähigkeit könnte am stärksten erhöht werden, wenn die Urner Seilbahnbetriebe gemeinsam eine übergeordnete Betriebsgesellschaft gründen. Neben einem einheitlichen Marketing könnte ein gemeinsames Zutritts- und Kassensystem eingeführt werden, das auch eine Saisonkarte für den ganzen Kanton ermöglicht. Auch beim Pikettdienst könnte gespart werden. Trotz dieser Vorteile herrscht bei vielen Bahnbetreibern Skepsis. «Die Bahnen wollen auf alle Fälle ihre Eigenständigkeit bewahren. Das ist auch richtig», sagt Projektleiter Felix Muheim, der in der Interessensgemeinschaft Seilbahnen/Skilifte Uri die Eggbergbahn vertritt. Entschieden ist ohnehin noch nichts. Als nächstes soll eine Machbarkeitsstudie zeigen, wie eine solche Betriebsgesellschaft aussehen würde.

 


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