Beat Arnold will für Nationalrat kandidieren

URI ⋅ Die SVP Uri hat sich zum Ziel gesetzt, im Herbst den Sitz im Nationalrat zu gewinnen. Für eine Kandidatur hat sich Regierungsrat Beat Arnold zur Verfügung gestellt.

Mit Regierungsrat Beat Arnold verfüge die SVP über einen Kandidaten, der weit über die eigene Parteibasis hinaus grosses Ansehen geniesst, heisst es in einer Medienmitteilung der SVP Uri. Die guten Resultate, mit denen er bei den Wahlen als Landrat, als Regierungsrat und zuletzt als Landesstatthalter gewählt wurde, zeugten von seiner ausgezeichneten Arbeit und seiner grossen Popularität.

Als Vorsteher der Sicherheitsdirektion ist Arnold unter anderem auch Mitglied der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD). Dadurch und als Vizepräsident der Zentralschweizer Regierungskonferenz (ZRK) sei Arnold bereits heute sehr gut regional und vor allem in Bern vernetzt. Aufgrund seiner Tätigkeit als Sicherheitsdirektor sei er mit zahlreichen Schlüsseldossiers der Bundespolitik bestens vertraut.

In seiner Funktion als Regierungsrat vertrete Arnold bereits jetzt die Interessen des Kantons Uri und dessen Bevölkerung überzeugend in zahlreichen interkantonalen Gremien. Im Nationalrat wäre er als Nachfolger von Gabi Huber Garant dafür, dass die Urner Anliegen weiterhin Gehör finden würden.

Die Nomination findet im Rahmen der Generalversammlung der SVP Uri am Donnerstag, 12. März 2015 in Schattdorf statt.

Die CVP Uri hat für die nationalen Wahlen ein klares Ziel: «Wir wollen einen zweiten Sitz in Bern», sagt Präsidentin Christine Widmer Baumann. Noch offen ist für die grösste Urner Partei, ob sie mit einer Kandidatur für den Ständerat oder für den Nationalrat ins Rennen steigen wird.

Die SP Uri will einen Sitz im Nationalrat erobern. «Wir gehen davon aus, dass Isidor Baumann und Josef Dittli in den Ständerat gewählt werden», sagt Sebastian Züst, Medienverantwortlicher der SP Uri, auf Anfrage. «Daher setzen wir auf die Option Nationalrat.» Einen Namen kann er aber noch nicht nennen. SP-Regierungsrat Markus Züst und der ehemalige Altdorfer Gemeindepräsident Heini Sommer verzichten offiziell auf eine Kandidatur.

Die FDP Uri will Josef Dittli in den Ständerat bringen. «Mit der voraussichtlichen Nomination von Finanzdirektor Josef Dittli als Ständeratskandidat wird der Anspruch auf den Sitz im Nationalrat, den die FDP Uri seit dem Jahr 1914 ununterbrochen innehatte, grundsätzlich freigegeben », heisst es in der Medienmitteilung
weiter.

pd/zim/hei/mz


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