Kraftwerk produziert weniger Strom

URI ⋅ Die Kraftwerk Göschenen AG hat rund 10 Prozent weniger Strom produziert als im Vorjahr. Grund ist unter anderem das Wetter.

Weil der vergangene Winter schneearm und der Sommer eher kühl war, floss bedeutend weniger Schmelzwasser in den Göscheneralpsee. Die ausgiebigen Niederschläge im Frühling und Sommer kompensierten zum Teil das fehlende Schmelzwasser. In der Folge wurde mit 399,9 Millionen Kilowattstunden Strom rund 10% weniger Strom produziert als noch im Vorjahr, wie die Kraftwerk Göschenen AG am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt.

Der Kraftwerksbetrieb sei weitestgehend störungsfrei verlaufen. Anfang Januar wurde das Triebwassersystem einer eingehenden Prüfung unterzogen. Die Anlagen seien in einem sehr guten und betriebssicheren Zustand.

Im vergangenen Geschäftsjahr investierte das Kraftwerk rund 7,1 Millionen Franken in Sachanlagen, den grössten Teil davon in die Erneuerung von Kraftwerk- und Nebenanlagen. Seit 2013 und noch bis 2018 wird das Kraftwerk einem umfassenden Erneuerungsprogramm unterzogen. Rund 60 Millionen Franken werden in Grosskomponenten wie Turbinenräder, Generatoren und Transformatoren investiert . Bereits über die Hälfte der Investitionen  sind bewilligt und die Aufträge dazu erteilt.

Regional und wirtschaftlich betrachtet ist das Kraftwerk ein wichtiger Partner im Kanton Uri. So bezahlte das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr 5,7 Millionen Franken Wasserzinsen und Abgaben sowie 1,6 Millionen Franken Steuern an die öffentliche Hand.

pd/rem

Hinweis: Weitere Infos auf www.kw-goeschenen.ch


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