Die neue Axenstrasse wird für Uri teurer

STRASSENBAU ⋅ Die Kosten für die neue Axenstrasse sind höher als ursprünglich geplant. Deshalb müssen die Urner Landräte im April über einen Zusatzkredit entscheiden.

Die geplanten Kosten für den Ausbau der Axensrasse nähern sich der Milliardengrenze. Insgesamt kostet das Ausführungsprojekt inklusive der seit 2004 aufgelaufenen Teuerung 980,27 Millionen Franken. Davon zahlt der Bund den allergrössten Teil, die betroffenen Kanton Uri und Schwyz beteiligen an den Strecken auf ihrem Kantonsgebiet. 28 Prozent des Projektes betrifft den Kanton Uri, und seine Beteiligung beträgt 3 Prozent.

Wegen der seiert Beginn der Planung gestiegenen Kosten reichen die bereits beschlossenen 4,35 Millionen Franken nicht mehr aus. Mehrkosten gibt es bei den Anschlüssen Ingenbohl und Gumpisch sowie bei der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung. Der Urner Regierungsrat hat deshalb beim Landrat am Dienstag einen Zusatzkredit von 2,1 Millionen Franken beantragt.

Der Ausbau der Axenstrasse besteht aus zwei Tunnels und einer kurzen offenen Strecke. Der 2,9 Kilometer lange Morschacher Tunnel umfährt Brunnen, der 4,4 Kilometer lange Sisikoner Tunnel Sisikon. Zwischen den Tunnel liegt eine offene Strecke, wo auch ein Wechsel auf die heutige Axenstrasse möglich ist.

(sda/cv)


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