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Obergericht erhöht Strafmass für Ignaz W.

ALTDORF ⋅ Das Obergericht Uri hat das Urteil im Mordprozess von Erstfeld gesprochen: Ignaz W. soll 15 Jahre ins Gefängnis. Der Verteidiger zieht das Urteil ans Bundesgericht weiter.

Das Obergericht Uri hat entschieden: Ignaz W. ist schuldig des versuchten Mordes in Mittäterschaft an seiner Noch-Ehefrau Nataliya K. und der versuchten Tötung an Johannes P. Die Richter haben den seit November 2010 im Gefängnis sitzenden 45-jährigen Erstfelder zu einer Gefängnisstrafe von 15 Jahren verurteilt. Sie sehen es als erwiesen an, dass, Ignaz W. den - mittlerweile rechtskräftig verurteilten - serbisch-kroatischen Doppelbürger Sasa S. angeheuert hat, Nataliya K. zu töten. Das Opfer überlebte den Anschlag vom November 2010 schwer verletzt.

Auch versuchte Tötung

Zudem wurde Ignaz W. wegen versuchter Tötung an Johannes P. verurteilt. Er soll im Januar 2010 vor der Nightbar Taverne in Erstfeld einen Schuss auf den holländischen Staatsangehörigen abgefeuert haben, ohne diesen allerdings zu treffen. Der Urner Oberstaatsanwalt Bruno Ulmi hatte im Rahmen der Berufungsverhandlung vor dem Urner Obergericht für Ignaz W. eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren gefordert. Verteidiger Linus Jaeggi hatte für einen Freispruch nach dem Grundsatz «im Zweifel für den Angeklagten» plädiert.

Jaeggi zieht das Urteil ans Bundesgericht weiter, wie er auf Anfrage von unserer Zeitung erklärte. Nataliya K. erhält, wie von ihrer Verteidigerin gefordert, eine Genugtuung von 25'000 Franken.

Hinweis: Die bisher erschienene Berichterstattung lesen Sie unter www.urnerzeitung.ch/gerichtsprozess nach

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