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SP bringt sich in Stellung für Züst-Nachfolge

WAHLEN ⋅ Auftakt zu den Wahlen 2016 im Kanton Uri: Edith Rosenkranz-Fallegger oder Dimitri Moretti sollen den Sitz von Markus Züst in der Urner Regierung bei den Regierungsratswahlen verteidigen.

Edith Rosenkranz-Fallegger und Dimitri Moretti stellen sich für die Nachfolge von Regierungsrat Markus Züst zur Verfügung. Dies teilt die SP am Montag mit. Am Parteitag im Juni soll die SP-Basis entscheiden, wen sie für die Regierungsratswahlen im Frühling 2016 nominieren will.

Edith Rosenkranz-Fallegger (61) ist Politologin und arbeitet seit 2008 beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation in Bern. Ihren politischen Leistungsausweis erwarb Edith Rosenkranz-Fallegger während 11 Jahren als Altdorfer SP-Landrätin. Sie engagierte sich in zahlreichen Prüfungskommissionen und schloss ihre parlamentarische Laufbahn 2008 als Präsidentin der Finanzkommission ab. Von 2003-2014 war sie Präsidentin des Gewerkschaftsbundes Uri.

Dimitri Moretti (43) ist Oberstufenlehrer und arbeitet seit 2013 an einer Zürcher Stadtschule. Davor unterrichtete er 13 Jahre als Klassenlehrer in Erstfeld. Auf das neue Schuljahr übernimmt er die Abschlussklasse der Kreisschule Urner Oberland. Politische Erfahrungen sammelte Dimitri Moretti in seinen zwei Landrats-Legislaturen. Er engagierte sich für die SP in der landrätlichen Finanzkommission und bis zu ihrer Auflösung in der landrätlichen Kantonalbankkommission. Von 2001–2010 wirkte er unter anderem als Geschäftsleitungsmitglied des urnerischen und als Präsident des zentralschweizerischen Lehrervereins.

Die SP des Kantons Uri hatte am 31. März entschieden, nicht für die nationalen Wahlen im Herbst zu kandidieren. Man setze die Prioritäten auf die kantonalen Wahlen 2016, so die Partei. Man wolle zusammen mit den Grünen, den Jusos und den Gewerkschaften die 11 Sitze im Landrat halten, im besten Fall gar ausbauen.

Die SP ist die erste Urner Partei, welche den Wahlkampf eröffnet. Die Wahlen sind auf den 28. Februar 2016 terminiert.

Nur noch CVP offen

Josef Dittli, Attinghausen (FDP, Ständeratskandidat), und Beat Arnold, Schattdorf (SVP, Nationalrat), sind von ihren Parteien bereits offiziell als Kandidaten für die nationalen Wahlen vom 18. Oktober nominiert worden. Die CVP wird ihre entsprechenden Personalentscheide am kommenden Mittwoch fällen.

Unbestritten ist, dass der bisherige Ständerat Isidor Baumann, Wassen, den Stimmberechtigten offiziell zur Wiederwahl empfehlen wird. Zudem entscheidet die CVP Uri am kommenden Mittwoch, ob sie mit Christine Widmer Baumann, Altdorf, oder Frieda Steffen, Andermatt, ins Nationalratsrennen vom Oktober 2015 steigen wird. Die SP wartet diese Nomination ab und lässt zurzeit noch offen, ob sie eine dieser Kandidaturen offiziell unterstützen wird.

pd/rem/bar

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