Sattelschlepper rammt Bus in Seelisbergtunnel

ALTDORF ⋅ Nach dem Zusammenstoss eines Sattelschleppers mit einem abgestellten Kleinbus am Dienstag im Seelisbergtunnel ist die Strecke seit Mittwoch wieder normal befahrbar. Der Sattelschlepper hatte die Tunnelröhre stark beschädigt.

Ein Sattelschlepper ist am Dienstagnachmittag auf der Fahrt nach Süden im Seelisbergtunnel auf einen stehenden Kleinbus aufgefahren. Dabei wurde der Lastwagenlenker verletzt. An der Tunnelröhre entstand grosser Sachschaden. Sie wurde vorübergehend gesperrt. (Tele 1, 07.04.2015)

Seit fünf Uhr in der Früh rollt der Verkehr wieder getrennt durch die beiden Tunnelröhren. Die Tunnelröhre in Richtung Süden wurde am Dienstag nach dem Unfall kurz nach 13 Uhr gesperrt. Für Räumungs- und Reparaturarbeiten blieb sie bis am Abend zu. Weil in der Nacht ohnehin Bauarbeiten geplant gewesen waren, wurde die Röhre erst am Mittwochmorgen wieder geöffnet.

Ein Sattelschlepper war am Dienstag auf der Fahrt nach Süden im Seelisbergtunnel auf einen abgestellten Kleinbus aufgefahren und gekippt. Dabei wurde der Lastwagenfahrer verletzt. An der Tunnelröhre entstand grosser Sachschaden.

Der Kleinbus aus Bulgarien hatte wegen einer Panne kurz nach 13 Uhr im Tunnel gestoppt. Die drei Insassen begaben sich in eine Rettungsnische, um den Pannendienst aufzubieten, wie die Urner Kantonspolizei mitteilte.

Wenige Minuten später rammte der ebenfalls aus Bulgarien stammende Lastwagen das stehende Fahrzeug. Der Chauffeur hatte den Kleinbus zu spät bemerkt.

Danach prallte der Sattelschlepper gegen die Tunnelwand und kippte auf die Seite. Der verletzte Lastwagenfahrer wurde mit einer Ambulanz ins Kantonsspital Uri gebracht. Nach Angaben der Polizeisprecherin wurde der Fahrer nicht lebensgefährlich verletzt.

Die Tunnelwand wurde beim Unfall stark beschädigt. Der Sachschaden beträgt nach Schätzungen der Polizei mehrere Zehntausend Franken.

Nach dem Unfall wurde die Tunnelröhre in Richtung Süden geschlossen. Der Verkehr wurde über die zweite Tunnelröhre im Gegenverkehr umgeleitet.

Nach dem Unfall kam es zwischen Buochs im Norden und dem Seelisbergtunnel zu einem Stau von mehreren Kilometern.

Im Einsatz standen u.a. die Werkhoffeuerwehr Flüelen, die Feuerwehr Stans, das Amt für Betrieb Nationalstrassen sowie die Kantonspolizeien Nidwalden und Uri.

sda/rem


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