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Schienen für den längsten Bahntunnel der Welt

Der Ausbau des Gotthard-Basistunnels zur Neat- Bahnlinie kommt voran: Seit Februar sind die Arbeiter daran, auch von Erstfeld aus die Gleisanlagen einzubauen.

Im letzten Herbst wurde in Erstfeld damit begonnen, die bahntechnischen Anlagen in der Oströhre einzubauen. Als erstes wurden die temporären Einrichtungen installiert. Seit Februar wird an der schotterlosen Fahrbahn gearbeitet.

Der Einbau erfolge in Etappen, teilte AlpTransit Gotthard AG am Freitag mit. Nach der Montage von Schwellen und Schienen werde das Gleis exakt ausgerichtet. Erst dann könnten die Schwellen einbetoniert werden.

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Am 1. Juni 2016 wird der Gotthard-Basistunnels eröffnet. Die Online-Redaktion blickt zurück und lässt den Bau des 57 Kilometer langen Tunnels Revue passieren.

500 Meter langer Betonzug

Betoniert wird mit einem mobilen Betonwerk. Es handelt sich dabei um einen 500 Meter langen Zug, der im Tunnel Frischbeton herstellen kann. Pro Tag können rund 220 Meter Schienen betoniert werden.

Von Erstfeld aus werden die Ost- und die Weströhre bis zur Multifunktionsstelle Faido mit der Bahntechnik ausgerüstet. Die Arbeiten im südlichen Abschnitt (Faido-Bodio) wird vom Tessin aus gemacht.

Praktisch abgeschlossen ist der Einbau der Bahntechnik im Südteil der Weströhre. Dort war mit den Arbeiten bereits 2010 begonnen worden. Dieser Abschnitt wird ab Ende 2013 als Teststrecke benutzt. Die Züge werden dereinst mit bis zu 250 km/h durch den 57 Kilometer langen Tunnel fahren können.

Weitere Arbeiten am Rohbau

Parallel zur Bahntechnik laufen im Gotthard-Basistunnel auch die letzten Arbeiten am Rohbau. In den Multifunktionsstellen Sedrun und Faido wird der Innenausbau bis Herbst 2012 abgeschlossen. Gearbeitet wird dieses Jahr auch an den Querschlägen.

Vor den Tunnelportalen entstehen diverse Kunstbauten. Ferner sind auf den Installationsplätzen Rückbauarbeiten im Gang.

Der fahrplanmässige Betrieb des Gotthard-Basistunnels soll Ende 2016 aufgenommen werden. Zur Gotthardstrecke gehört auch der Ceneri- Basistunnel. Dort sind über 45 Prozent der Tunnels ausgebrochen, wie AlpTransit mitteilte.

sda/bep

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