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Verspätungen zwischen Oberwald und Realp

AUTOVERLAD ⋅ Ein Zug der Matterhorn-Gotthard-Bahn ist frühmorgens steckengeblieben. Die Insassen mussten evakuiert werden. Grund dafür war ein technischer Defekt am Triebwagen. Dieser konnte behoben werden, jedoch ist mit Verspätungen zu rechnen.

Zwischen dem Urserntal und dem Goms waren deshalb kurzzeitig sämtliche Verkehrsverbindungen unterbrochen. Ein Zug, der Autos geladen hatte, blieb gegen 6.45 Uhr auf dem Weg von Oberwald nach Realp kurz vor dem Tunnelportal in Realp stecken, wie ein Sprecher der Matterhorn-Gotthard-Bahn auf Anfrage sagte. Grund war ein technischer Defekt an der Lokomotive. Auf dem Zug befanden sich laut dem Bahn-Sprecher gegen bis zwölf Autos mit Passagieren. Die Insassen wurden evakuiert und nach Realp gebracht. Der Zug mit ihren Autos wurde später mit einer Ersatzlokomotive nach Realp gezogen.

Ab 10 Uhr konnten die Züge wieder normal verkehren, wie der Sprecher sagte.

 Die Wartezeiten beim Autoverlad Realp und beim Autoverlad Oberwald beträgt aktuell 30 Minuten (Stand 17.40 Uhr).

Hinweis: Die aktuelle Verkehrslage finden Sie hier.

fg/sda/pd

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Leserkommentare
  • lädt ... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet ()
    geschrieben am 14.02.2016 11:15

    "Der Verlad in fünf Wintern funktioniert ..." sagt der Gegner der zweiten Gotthardröhre, alt Kantonsrat Hugo Fessler (LU), in seinem Inserat (u.a. Neue LZ, 13.02.16, S. 24).

    Probleme jeglicher Art mit dem Verlad werden von den Gegnern der zweiten Röhre konsequent ausgeblendet. Während die Matterhorn-Gotthard-Bahn seit Jahrzehnten einen fast störungsfreien Verlad anbietet, haben die SBB so gut, wie keine Ahnung mehr davon. Ebenfalls wissen wir um die vielen Probleme mit anderen "Neuerungen" bei den SBB. Aufbauend auf Hugo Fessler's Aussage kann man nur schliessen: Fünf Winter Chaos beim Verlad am Gotthard zu immensen Preisen.

    Das Geld steckt man besser, sinnvoller und nachhaltiger in eine zweite Autoröhre.

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