Bündner Regierung für Skigebiet-Ausbau

Die Bündner Regierung ist für einen Ausbau des Skigebiets zwischen Andermatt und Sedrun. Sie beantragt dem Bundesamt für Verkehr der Andermatt-Surselva Sport AG die entsprechende Konzession zu erteilen.
08. Dezember 2011, 15:39

Gegenstand des Gesuchs an den Bund bilden insgesamt 17 touristische Transportanlagen zwischen Andermatt und Oberalppass sowie am Gemsstock. Lediglich eine Anlage liegt im Kanton Graubünden, auf Gebiet der Gemeinde Tujetsch, wie die Regierung in Chur am Donnerstag mitteilte.

Mit dem geplanten Ausbau des Skigebiets werde das Ziel verfolgt, einen nachhaltigen Tourismus in der Region Urserntal/obere Surselva anzubieten. Für die obere Surselva bietet das Projekt nach Ansicht der Bündner Regierung eine Chance für die Schaffung einer zukunftsfähigen räumlichen Entwicklung.

Skiregion Andermatt-Sedrun. (© Janina Noser) Zoom

Skiregion Andermatt-Sedrun. | Janina Noser

Projekt wird reduziert

Die Andermatt Gotthard Sportbahnen AG will die Skiarena jedoch nicht in der ursprünglich vorgesehenen Dimension mit Investitionen von über 200 Millionen Franken realisieren, wie Anfang Woche bekannt wurde. Der Grund liegt hauptsächlich darin, dass sich der Kanton Uri nicht, wie in der Maximalvariante vorgesehen, mit 80 Millionen Franken beteiligen will.

Verfolgt wird deshalb eine reduzierte Variante für rund 130 Millionen Franken. Ein erster Bericht zum überarbeiteten Projekt soll bis Mitte Dezember vorliegen. Beteiligt an der Überarbeitung des Projekts sind Vertreter der schwedischen Investorengruppe Skistar, der Andermatt Gotthard Sportbahnen AG, der Sawiris Firma Andermatt Swiss Alps AG und der Sedrun Bergbahnen.

sda/bep


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