Frieda Steffen soll in den Nationalrat

WAHLEN ⋅ Die Andermatter Landrätin Frieda Steffen soll für die CVP den einzigen Urner Nationalratssitz erobern. Die Delegierten haben in Schattdorf die 56-Jährige für die Wahlen vom 18. Oktober nominiert. Die Parteipräsidentin hatte das Nachsehen.

22. April 2015, 22:51

Frieda Steffen erhielt 49 Stimmen, wie Christian Mattli von der Urner CVP auf Anfrage sagte. Das absolute Mehr lag bei 47 Stimmen. Das Nachsehen hatte Parteipräsidentin Christine Widmer Baumann. Sie bekam 37 Stimmen.

Frieda Steffen arbeitet seit 2008 als Hauswirtschaftslehrerin und Lehrerin für Textiles Gestalten an der Kreisschule Unsern in Andermatt. Sie führt zudem mit ihrer Familie einen eigenen Landwirtschaftsbetrieb. Seit 2008 ist sie Urner Landrätin. Steffen ist Vizepräsidentin der CVP Uri.

Der einzige Urner Nationalratssitz wird frei, weil Gabi Huber (FDP) nicht mehr antritt. Neben der CVP liebäugelt auch die SVP mit diesem Sitz. Sie hatte bereits im März Regierungsrat Beat Arnold als Kandidaten nominiert.

Bei den Ständeratswahlen will die CVP ihren bisherigen Sitz mit Isidor Baumann verteidigen. Er tritt zur Wiederwahl an und wurde denn auch von den Delegierten am Mittwochabend wieder nominiert. Baumann vertritt den Kanton Uri seit 2011 in der kleinen Kammer.

Für den zweiten Urner Ständeratssitz, der frei wird, weil sich der Grünliberale Markus Stadler zurückzieht, bewirbt sich FDP-Regierungsrat Josef Dittli. (sda)


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